Muti begeistert in Salzburg: Schubert und Bruckner im emotionalen Hoch!

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Riccardo Muti dirigierte am 15. August 2025 in Salzburg Schubert und Bruckner, gefeiert von Standing Ovations des Publikums.

Riccardo Muti dirigierte am 15. August 2025 in Salzburg Schubert und Bruckner, gefeiert von Standing Ovations des Publikums.
Riccardo Muti dirigierte am 15. August 2025 in Salzburg Schubert und Bruckner, gefeiert von Standing Ovations des Publikums.

Muti begeistert in Salzburg: Schubert und Bruckner im emotionalen Hoch!

Am 15. August 2025 versammelten sich Musikliebhaber im Großen Festspielhaus Salzburg zu einem ganz besonderen Konzert unter der Leitung des renommierten Dirigenten Riccardo Muti. Die Wiener Philharmoniker und der Wiener Staatsopernchor präsentierten Werke von Franz Schubert und Anton Bruckner. Bei dieser Darbietung wurde nicht nur die musikalische Exzellenz der Mitwirkenden gefeiert, sondern auch die reiche Tradition österreichischer Musik lebendig gehalten. Laut BR-KLASSIK war die Übertragung des Konzerts ein Highlight, das viele Zuhörer hautnah erlebten.

Ein besonderer Fokus galt dabei Schuberts Fannter Vierter Symphonie, die oft mit dem Attribut „tragisch“ oder „pathetisch“ versehen wird. Eine der Konzertbesucherinnen beschrieb sie jedoch als „die Magische“. Schubert, geboren am 31. Januar 1797 in Wien, wird als einer der bedeutendsten Komponisten der Wiener Klassik und der Romantik angesehen. Sein Lebenswerk umfasst über 1.500 Kompositionen, darunter am häufigsten Lieder, die bis heute gespielt und gesungen werden. Auf diese Weise hat Schubert über die Jahre hinweg einige der prägendsten musical Experimente der österreichischen Kultur geprägt, wie Wikipedia berichtet.

Romantische Klänge und packende Darbietungen

Riccardo Muti, der seit vielen Jahren mit den Wiener Philharmonikern gemeinsame Wege geht, schaffte es, einen romantischen Klang aus einem soliden Streicherfundament zu erzeugen, ohne in übertriebenes Pathos abzudriften. Während der Aufführung der Messe in f-Moll von Anton Bruckner warf Muti überflüssigen Ballast über Bord und legte den Fokus auf das Wesentliche. Der Wiener Staatsopernchor beeindruckte mit einem sanften und nuancierten „Kyrie“, das dem Publikum sichtlich nah ging.

Die besonderen Momente des Abends wurden von Muti immer wieder erzeugt, vor allem im „Credo“, das als Herzstück des Konzerts hervorgehoben wurde. Anerkennende Buhrufe und stehende Ovationen des Publikums waren das Ergebnis dieser mitreißenden Aufführung. Muti gilt nicht umsonst als begnadeter Sängerdirigent, der seine Chöre immer wieder fordert und fördert.

Ein Abschluss mit Tradition

Das Konzert war nicht nur ein musikalisches Fest, sondern auch eine Hommage an die große Tradition der österreichischen Musik. Schubert, dessen fast 630 Lieder zu den größten Schätzen der Musik zählen, würde sich mit Sicherheit freuen, dass sein Erbe in solcher Gesellschaft und mit solcher Hingabe gewürdigt wird. Wer diesen Abend in Salzburg miterlebte, konnte einen Hauch von Geschichte spüren und das reiche musikalische Erbe Österreichs hautnah erleben.

In den kommenden Tagen wird die Darbietung sicherlich in vielen Gesprächen weiterhin nachhallen. Die Wiener Philharmoniker und Riccardo Muti haben einmal mehr bewiesen, dass sie ein gutes Händchen für große musikalische Ereignisse haben. Und so bleibt die Vorfreude auf künftige Konzerte, die das kulturelle Leben in Wien und darüber hinaus bereichern werden.