Hundebesitzer protestieren: Neue Hundezone im Forschneritschpark enttäuscht!

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Im Rudolfsheim-Fünfhaus protestieren Hundebesitzer*innen gegen die unzufriedenstellende Neugestaltung der Hundezone im Forschneritschpark.

Im Rudolfsheim-Fünfhaus protestieren Hundebesitzer*innen gegen die unzufriedenstellende Neugestaltung der Hundezone im Forschneritschpark.
Im Rudolfsheim-Fünfhaus protestieren Hundebesitzer*innen gegen die unzufriedenstellende Neugestaltung der Hundezone im Forschneritschpark.

Hundebesitzer protestieren: Neue Hundezone im Forschneritschpark enttäuscht!

In Rudolfsheim-Fünfhaus sorgt die Neugestaltung der Hundezone im Forschneritschpark für ordentlich Ärger unter den Hundebesitzern. Heute, am 13. August 2025, versammelten sich rund 20 Hundehalter*innen und ihre vierbeinigen Freunde vor dem Bezirksamt in der Gasgasse, um ihren Unmut zu äußern. MeinBezirk berichtet, dass die Initiatorin des Protests, Barbara Eder, die neue Hundezone als eine der kleinsten in Wien bezeichnete. Der Weg, der den Zugang erleichtern sollte, ist verschwunden, was besonders für Menschen mit Gehbehinderung und Eltern mit Kinderwagen problematisch ist.

Noch dazu kommt, dass die angrenzenden Wiesen ungenutzt blieben, um Konflikte mit Nicht-Hundebesitzern zu vermeiden. Diese Maßnahmen könnten zwar auf den ersten Blick positiv erscheinen, jedoch sind die wahren Bedürfnisse der Hundebesitzer in dieser geplanten Umgestaltung offensichtlich nicht berücksichtigt worden. Viele empfinden die Änderungen als eine Art „Verschlimmbesserung“, da sie unter anderem mit einem verlegten Wasserhydranten und Problemen durch durchfahrende E-Scooter kämpfen müssen. W24 berichtet zudem, dass der Rindenmulch im Herbst schnell zu Matsch und im Winter zu rutschigem Eis werden könnte, was zusätzliche Gefahren birgt.

Kritik und Vorschläge von der Community

Ein weiterer Ärgernispunkt: Hundekot im Mulch sei schwerer zu finden als zuvor. Auch das Thema Sicherheit wird angesprochen, da die Rollerfahrten durch den Park als problematisch wahrgenommen werden. Eder hat sogar eine Petition gestartet, die bislang 243 Unterschriften gesammelt hat. „Täglich nutzen 40 bis 70 Hundebesitzer*innen die Zone“, erklärt sie. „Wir wünschen uns mehr Begrünung, besseren Sichtschutz und eine neue Entwässerung.“

Die Hundezone nimmt insgesamt eine Fläche von 363 Quadratmetern ein und darf den Park nicht in zwei Teile spalten, da sie für alle Bürger*innen nutzbar bleiben soll. Ein Vorschlag der Protestierenden bewegt sich in Richtung einer Erweiterung der Hundezone in Richtung Märzstraße. Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht (SPÖ) war während des Protests nicht anwesend, sein Stellvertreter Haroun Moalla (Grüne) trat jedoch vor Ort auf. Baurecht selbst hat erklärt, dass eine Umgestaltung technisch nicht machbar sei, jedoch zeigte er sich aufgeschlossen für neue Ideen und kündigte Gespräche zur Barrierefreiheit an.

Der Weg zur Lösung

In einem weiteren Schritt könnten Hundebesitzer*innen möglicherweise mit den zuständigen Behörden in den Dialog treten. Ehemaliger Umweltbeauftragter Gerhard Graf (SPÖ) erklärte, dass die Neugestaltung im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses 2018 geplant wurde. Es sind offenbar technische Einschränkungen aufgrund der Lage des Parks zu beachten, die sich in der Nähe einer stark befahrenen Straße und einer Schule befinden.

Für Interessierte und Aktive in der Dogzone gibt es auch offizielle Anlaufstellen. Informationen zu den Hundezonen in Wien sind auf der Webseite der Stadt Wien zu finden. Wer mehr über diese Daten erfahren möchte, kann die entsprechenden Informationen auf data.gv.at nachlesen.