Die ehemalige „GZSZ“-Darstellerin Isabell Horn (42) und ihr Partner Jens Ackermann führen eine offene Beziehung, die in den letzten Jahren für viel Gesprächsstoff gesorgt hat. Seit zwölf Jahren sind die beiden ein Paar und teilen sich das Leben mit zwei gemeinsamen Kindern. In ihrem Podcast „Alle meine Eltern – Der Real Talk mit Evelyn Weigert“, der 2025 ausgestrahlt wurde, sprach Horn offen über die Dynamiken ihrer Partnerschaft und die Entscheidung, diese zu öffnen.
Auf Instagram gewährt Horn Einblicke in ihr Beziehungsmodell und stößt dabei auf ein durchaus gemischtes Echo. Während einige ihrer Follower ihre Entscheidung unterstützen, gibt es auch viele kritische Stimmen. Vorurteile wie „Euch fehlt doch was“ oder „Das hält eh nicht“ werden häufig laut, und es wird befürchtet, dass am Ende einer der Partner verletzt wird. Horn ist sich dieser Meinungen bewusst und versteht die unterschiedlichen Sichtweisen, auch wenn sie die schnellen Urteile über ihre Beziehung kritisiert.
Ein bewusster Schritt in neue Tiefen
Die Entscheidung, ihre Beziehung zu öffnen, war für Horn kein verzweifelter Versuch, eine Krise zu bewältigen, sondern vielmehr ein bewusster Schritt, um mehr Ehrlichkeit und Tiefe zu erreichen. Die Kommunikation zwischen ihr und Jens hat sich durch diesen Prozess merklich verbessert. Sie reden mehr, hinterfragen ihre Bedürfnisse und fühlen sich dadurch näher denn je. Für Horn sind die Grundsätze ihrer Beziehung – Ehrlichkeit, Respekt und Verantwortung – unerlässlich.
Obwohl Horn die positiven Veränderungen in ihrer Partnerschaft betont, erkennt sie auch die Schattenseiten der offenen Beziehung an, die manchmal unbequem sein können. Vertrauen spielt eine zentrale Rolle, und Offenheit bedeutet nicht, dass alles im Detail geteilt werden muss. Es geht nicht darum, mehr Erlebnisse zu sammeln, sondern vielmehr darum, die Freiheit zu haben, eigene Bedürfnisse anzusprechen.
Ein stabiles Zuhause für die Kinder
Ein zentrales Anliegen von Horn ist, dass ihre Kinder in einem stabilen Umfeld aufwachsen. Trotz der besonderen Beziehungsform betont sie, dass ihre Kinder in einem liebevollen und respektvollen Zuhause groß werden. Sie weist die Kritik an ihrem Familienmodell entschieden zurück und plädiert für mehr Offenheit im Denken über Beziehungen. Für Horn gibt es kein festes Regelwerk – jede Beziehung darf anders aussehen, und das ist auch gut so.
In einer Zeit, in der traditionelle Beziehungsmodelle zunehmend hinterfragt werden, ist Horn ein Beispiel dafür, dass Liebe und Partnerschaft viele Gesichter haben können. Sie fordert dazu auf, die eigenen Vorurteile zu hinterfragen und offen für neue Konzepte zu sein, die möglicherweise auch zu mehr Verständnis und Tiefe führen können.