Am 24. Februar 2026 um 17 Uhr fand eine bedeutende Übergabe im Volleyballverein VBK Wörthersee Löwen statt. Pepo Huber, der Mitgründer und langjährige Obmann des Vereins, übergab nach 45 Jahren den Chefposten an Simon Frühbauer. Diese Übergabe ist nicht nur ein symbolischer Akt, sondern markiert auch einen Neuanfang für den Verein, der am gleichen Datum im Jahr 1981 im Volksheim Waidmannsdorf gegründet wurde. Huber bleibt dem Verein jedoch als Coach erhalten und wird weiterhin seine Expertise einbringen. Nach vielen Jahren des Trainings seiner eigenen Kinder, Xandi und Hansi, hat er nun die Aufgabe, seine Enkelkinder im Volleyballsport zu coachen. Diese Traditionspflege ist ihm sichtlich wichtig.
Simon Claudio Frühbauer, geboren am 19. Oktober 1988 in Klagenfurt am Wörthersee, bringt eine beeindruckende Karriere im Volleyball mit. Mit einer Körpergröße von 1,84 m spielt er vorwiegend in der Position Außenangriff/Annahme. Frühbauer begann seine sportliche Laufbahn beim VBK Klagenfurt und war bis 2010 für diesen Verein aktiv, bevor er verschiedene Stationen durchlief, unter anderem bei den HotVolleys Wien und Chemie Volley Mitteldeutschland. Seit 2013 ist er wieder beim VBK Klagenfurt und hat sich auch im Beachvolleyball einen Namen gemacht. Seine Erfolge umfassen den Titel des Österreichischen Pokalsiegers im Jahr 2011 sowie den Staatsmeistertitel im Beachvolleyball 2015.
Der Weg zum Erfolg
Frühbauers Engagement in der A-Nationalmannschaft von 2010 bis 2015 zeigt seine hohe sportliche Leistungsfähigkeit. Während dieser Zeit nahm er auch an der Europameisterschaft 2011 teil. Seine Erfolge im Beachvolleyball, darunter der Sieg bei einem FIVB-Turnier in Langkawi 2018 und der zweite Platz in Poreč im selben Jahr, verdeutlichen sein vielseitiges Talent. Zurzeit rangiert er auf Platz 40 in der nationalen Beachvolleyball-Rangliste und auf Platz 226 in der Weltrangliste. Diese Erfolge machen ihn zu einer Schlüsselperson für die Zukunft der VBK Wörthersee Löwen.
Ein Blick auf die Volleyballgeschichte in Österreich
Volleyball hat in Österreich eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1925 zurückreicht. Organisierter Volleyball wird seit 1926 gespielt, und die ersten Wiener Meisterschaften wurden bereits im Jahr 1927 ausgetragen. Die Entwicklung des Sports war nicht immer einfach, da verschiedene politische Umstände und Verbote den Volleyballsport beeinflussten. Doch die Gründung des Österreichischen Volleyballverbandes im Jahr 1953 stellte einen Wendepunkt dar. Von diesem Zeitpunkt an wuchs das Interesse an Volleyball in Österreich, und zahlreiche Vereine entstanden. Der VBK Wörthersee Löwen ist ein Teil dieser spannenden Geschichte und hat sich über die Jahre zu einem bedeutenden Verein entwickelt, der jetzt unter der Leitung von Simon Frühbauer neue Wege beschreiten wird.
Die Übergabe des Obmanns ist nicht nur ein Wechsel in der Vereinsführung, sondern auch ein Zeichen des Wandels und der Kontinuität im österreichischen Volleyball. Mit Simon Frühbauer an der Spitze stehen die VBK Wörthersee Löwen vor einer vielversprechenden Zukunft, die sowohl Tradition als auch Innovation vereint. Für die Mitglieder und Fans des Vereins ist dies ein aufregender Moment, der die lange Geschichte und die kommenden Herausforderungen in einem neuen Licht erscheinen lässt. Für weitere Informationen zur Übergabe und zur Geschichte des Vereins kann die vollständige Quelle [hier](https://www.kleinezeitung.at/sport/kaerntnersport/20619633/loewen-legende-uebergibt-waren-sogar-in-berlin-beim-mauerfall-dabei) nachgelesen werden.