Am Wörthersee hat sich ein traditionsreicher Familienbetrieb etabliert, der seit 80 Jahren Uhrenarmbänder herstellt. Die Hirsch Armbänder GmbH, unter der Leitung der Brüder Nikolaus und Matthäus Hirsch, führt das Unternehmen in die Zukunft, während sie gleichzeitig an den Wurzeln ihrer langen Geschichte festhalten. Der Betrieb, der 1765 gegründet wurde, ist ein Paradebeispiel für die gelungene Kombination von Tradition und Innovation. Trotz Tochterfirmen in Spanien, Portugal, Hongkong und Großbritannien bleibt die Produktion am Wörthersee, was das Engagement der Brüder für ihre Heimat unterstreicht. Laut Kleine Zeitung verkaufen sie bereits 15% ihrer Produkte online, und die Nachfrage nach Hirsch-Bändern wächst besonders in Japan.

Die Brüder Hirsch haben nicht nur die Produktion modernisiert, sondern auch den direkten Kontakt zu Endkunden über soziale Medien und einen eigenen Webshop gestärkt. Sie betonen, dass 70% einer Uhr aus dem Band bestehen, was die Bedeutung ihrer Produkte für die Uhrenindustrie verdeutlicht. Das Headquarter in Klagenfurt gilt als „Quelle der Armband-Kunst“ und ist der zentrale Punkt für die Entwicklung von Armbändern. Dort werden alle Schritte von der Idee bis zum fertigen Produkt in größtenteils handwerklicher Fertigung umgesetzt, was die hohe Qualität der Produkte garantiert. Die Rembordiertechnik, die 1955 von Firmengründer Hans Hirsch patentiert wurde, ist ein Standard in der Uhrenarmbandindustrie und ermöglicht eine fugenlose Verbindung von Oberleder, Polsterung und Futterleder, die optimal gegen das Eindringen von Wasser, Schweiß und anderen Substanzen schützt, wie auf der Hirsch-Website erläutert wird.

Tradition trifft Innovation

Die Hirsch Armbänder GmbH hat sich im Laufe der Jahre nicht nur auf die Herstellung von hochwertigen Uhrenarmbändern spezialisiert, sondern auch innovative Produkte entwickelt, wie etwa das Identification-Armband mit integrierten Mikrochips, das 2002 auf den Markt kam. Diese Weiterentwicklungen zeigen, dass das Unternehmen stets bestrebt ist, sich den Herausforderungen der modernen Zeit zu stellen. Der Export erfolgt mittlerweile in über 80 Länder, und das Unternehmen beliefert 16.000 Fachhändler sowie die Schweizer Luxus-Uhrenindustrie.

Im Herzen der Lederindustrie ist Hirsch ein Familienunternehmen geblieben, das auf eine lange Geschichte zurückblickt. Johannes Franz Hirsch, der 1765 als Ledermeister in Neunkirchen begann, legte den Grundstein für das Unternehmen, das heute rund 830 Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von 65 Millionen Euro (Stand 2014) erwirtschaftet. Der Sitz in Klagenfurt ist nicht nur der Produktionsstandort, sondern auch eine Stätte der Kreativität und Innovation, die die Tradition des Unternehmens weiterträgt.

Mit dem Ziel, die Produktion effizienter zu gestalten und das Unternehmen an die nächste Generation weiterzugeben, setzen Nikolaus und Matthäus Hirsch weiterhin auf handwerkliche Qualität und moderne Vertriebskanäle. So bleibt die Zukunft der Hirsch Armbänder GmbH fest verwurzelt am Wörthersee, wo Tradition und Innovation Hand in Hand gehen, um die nächste Generation von Uhrenliebhabern mit hochwertigen Armbändern zu begeistern.