Heute ist der 20.02.2026 und die Winterwetterlage sorgt in Österreich sowie Teilen Bayerns für erhebliche Schwierigkeiten. Starke Schneefälle und orkanartige Böen haben zu massiven Verkehrsbehinderungen geführt, insbesondere im Flugverkehr. Am Wiener Flughafen musste der Betrieb vorübergehend eingestellt werden, und die Passagiere wurden gebeten, nicht zum Flughafen zu kommen. Auch der Autobahnring südlich von Wien war mehrere Stunden lang gesperrt, was die Mobilität stark einschränkte.
Die Schneestürme im Süden und Osten Österreichs haben zudem zu Stromausfällen geführt, von denen rund 30.000 Haushalte in der Steiermark betroffen sind. Tragisch ist der Vorfall in Linz, wo ein Mann bei einem Räumungseinsatz ums Leben kam. In Tirol kam es zu einem schweren Unfall im Ötztal, bei dem ein Münchner mit einem Räumfahrzeug kollidierte und 30 Meter in die Tiefe stürzte; er wurde schwer verletzt, seine Tochter hingegen leicht.
Verkehrschaos in Bayern
Auch in Bayern ist die Lage angespannt. Neuschnee, insbesondere in München, hat zu zahlreichen Problemen geführt. Hier wurden mehrere Verkehrsunfälle gemeldet, und der Bahnverkehr ist örtlich beeinträchtigt. Der Flughafen München verzeichnete bereits am Vortag 100 Annullierungen und meldete bis zum Vormittag weitere 50 Flugausfälle. Diese Wetterbedingungen sind nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich und verlangen eine schnelle Reaktion der zuständigen Behörden.
Um die Situation besser zu verstehen, können die aktuellen Starkschneefallwarnungen für Deutschland eingesehen werden. Eine Übersicht auf der Unwetterzentrale zeigt die Gebiete mit kräftigen und ergiebigen Schneefällen. Diese Warnungen sind in Vorwarnungen und Akutwarnungen unterteilt, wobei die Akutwarnungen in drei Stufen (ORANGE, ROT, VIOLETT) je nach erwarteter Neuschneemenge kategorisiert werden.
Wetterentwicklung und Prognosen
Die Wetterentwicklung wird durch atlantische Tiefausläufer beeinflusst, was zu einer deutlichen Milderung am Wochenende führen könnte. In der Nacht wird markantes Glatteis im Nordosten Deutschlands erwartet, und es besteht die Möglichkeit regionaler Unwetter, insbesondere zwischen Ostsee und Lausitz. In den Mittelgebirgen und an den Alpen sind weitere Schneefälle mit Neuschneemengen von bis zu 40 cm zu erwarten, besonders in Staulagen. Diese Informationen sind für den Winterdienst, Verkehr und Versicherungen von großer Bedeutung, weshalb die Warnungen laufend von erfahrenen Meteorologen der Wettergefahren aktualisiert werden.
Die aktuellen Wetterbedingungen erfordern besondere Vorsicht. Autofahrer sollten die Straßenverhältnisse genau im Auge behalten und nur bei absoluter Notwendigkeit fahren. Auch Fußgänger sind aufgefordert, sich auf glatte Gehwege einzustellen. Bleiben Sie informiert und passen Sie Ihre Pläne den aktuellen Wetterverhältnissen an, um sicher durch den Winter zu kommen.