Der Immobilienmarkt in Wien zeigt sich auch im Jahr 2025 von seiner dynamischen Seite. Trotz anhaltender Teuerung bleibt das Interesse am Eigentumswohnungsmarkt ungebrochen. So wurden im Jahr 2025 insgesamt 11.915 Vertragsabschlüsse verzeichnet, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2024 mit weniger als 10.000 Verkäufen darstellt. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Umsatzzahlen wider: Der Umsatz für Wiener Wohnimmobilien beträgt 4,19 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Wohnung in Wien lag 2025 bei 316.157 Euro, was einem Anstieg von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit belegt Wien im Bundesländervergleich die dritthöchste Steigerungsrate, die um 3 Prozentpunkte über dem österreichischen Schnitt liegt. Quelle.

Die Verkaufszahlen steigen in allen Bezirken, besonders stark in der Inneren Stadt mit einem Anstieg von 66,1 Prozent sowie im Alsergrund, wo die Zuwächse bei 57,1 Prozent liegen. Auch im 22. Bezirk ist mit einem Anstieg von 49,1 Prozent auf 1.302 Vertragsabschlüsse eine bemerkenswerte Entwicklung festzustellen. Wieden und Mariahilf verzeichnen ebenfalls hohe Zuwächse von 45,7 Prozent beziehungsweise 44,2 Prozent. Geringere, aber positive Entwicklungen zeigen sich in Landstraße und Simmering mit Anstiegen von 8,0 Prozent und 1,9 Prozent. Besonders auffällig ist der Preisrückgang in der Inneren Stadt, wo der durchschnittliche Kaufpreis um 13,3 Prozent auf rund 984.000 Euro gesunken ist.

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Preisentwicklung und Quadratmeterpreise

Die Quadratmeterpreise in Wien sind im Jahr 2025 um 6,5 Prozent gestiegen und liegen nun bei durchschnittlich 5.512 Euro. In den hochpreisigen Lagen, wie der City, sind die Quadratmeterpreise mit 11.941 Euro, trotz eines Rückgangs um 18,9 Prozent, weiterhin hoch. Zum Vergleich: In Wieden liegt der Quadratmeterpreis bei 7.320 Euro, während die Leopoldstadt 6.898 Euro verlangt. Günstigere Optionen finden sich in Brigittenau (4.381 Euro), Rudolfsheim-Fünfhaus (4.370 Euro) und Simmering (3.394 Euro). In den weniger gefragten Bezirken Penzing und Liesing liegen die Preise jeweils unter 300.000 Euro. Quelle.

Der Engel & Völkers Marktreport 2024 zeigt, dass der Immobilienmarkt trotz herausfordernder makroökonomischer Bedingungen eine gewisse Stabilität aufweist. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen lag im zweiten Quartal 2024 bei 6.100 Euro, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr darstellt. In den sehr guten Lagen, wie dem ersten, achten und neunten Bezirk, sind die Preise jedoch konstant hoch, mit Quadratmeterpreisen zwischen 6.300 und 22.500 Euro.

Marktanalyse und Ausblick

Gerald Gollenz, Branchensprecher der österreichischen Immobilienwirtschaft, präsentierte den Immobilienpreisspiegel 2025, der als faktenbasierte Grundlage zur Preisbeobachtung am österreichischen Immobilienmarkt dient. Der Erwerb von Immobilien bleibt nach wie vor gefragt, auch wenn die Transaktionen 2024 von rund 83.000 auf 69.500 gesunken sind. Dieser Rückgang wird vor allem auf die KIM-Verordnung und die erschwerten Finanzierungsbedingungen für Ersterwerber zurückgeführt. Die Immobilienpreise, abgesehen von unsanierten Beständen, bleiben stabil und werden voraussichtlich nicht sinken. Quelle.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Immobilienmarkt in Wien auch im Jahr 2025 von einer lebhaften Entwicklung geprägt ist. Käufer können sich auf stabile Preise in guten Lagen einstellen, während sich die Marktbedingungen weiterhin anpassen müssen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden.