In Simmering, einem der lebendigsten Bezirke Wiens, steht im ersten Halbjahr 2026 eine Reihe von Veränderungen an. Der politische Bezirk NEOS Simmering hat sich klare Schwerpunkte gesetzt, die auf mehr Sicherheit, eine bessere Nutzung des öffentlichen Raums und konkrete Verbesserungen im Alltag abzielen. Besonders im Fokus steht der Enkplatz, ein zentraler Ort im Bezirk, der dringend mehr Übersicht und Sicherheit benötigt. Die geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, die Fußgänger:innenfreundlichkeit zu erhöhen, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und Vorschläge für eine langfristige Nutzung des Platzes zu entwickeln. Ziel ist es, den Enkplatz zu einem funktionierenden Ort für Verkehr und Menschen zu machen, an dem sich alle wohlfühlen können. [NEOS Simmering]
Ein sicherer und einladender öffentlicher Raum ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis der Bürger:innen. Gut beleuchtete Wege erhöhen das Sicherheitsgefühl, insbesondere in den Abendstunden. In diesem Zusammenhang wird das Thema Licht und Sicherheit aktiv vorangetrieben, um Lösungen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum zu finden. Die Gestaltung dieser Räume soll nicht nur den individuellen Bedürfnissen gerecht werden, sondern auch das Zusammenleben im Bezirk stärken. In Simmering gibt es zahlreiche Flächen mit Potenzial, die für unterschiedliche Generationen nutzbar gemacht werden sollen, damit sie zum Verweilen einladen und die Gemeinschaft fördern.
Öffentliche Räume: Orte der Begegnung
Öffentliche Räume sind von entscheidender Bedeutung für das städtische Leben und die Lebensqualität. Sie fungieren als Orte der Begegnung, des Austauschs und der kulturellen Vielfalt. Die Gestaltung dieser Räume sollte nicht nur sicher, sondern auch inklusiv sein. Die Wahrnehmung von Sicherheit hat sich in den letzten Jahren, insbesondere durch die Corona-Pandemie, verändert. Eine durchdachte Raumplanung kann das subjektive Sicherheitsempfinden erheblich verbessern und somit das Leben in der Stadt bereichern. Dabei spielen baulich-räumliche Faktoren eine zentrale Rolle, denn sie beeinflussen das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum direkt. [Safer City]
Partizipative Planungsprozesse und Bürgerbeteiligung sind essenziell, um die Akzeptanz und Qualität von Projekten zu gewährleisten. Öffentliche Räume sollten nicht nur als Flächen betrachtet werden, sondern als Plattformen für kreative Ideen und soziale Gerechtigkeit. Die Stadtverwaltung hat die Verantwortung, diese Räume als Gemeingut zu wahren und aktiv zu entwickeln. Angesichts des demografischen Wandels und technologischer Innovationen ist eine nachhaltige Stadtentwicklung gefordert, die ökologische, ökonomische und soziale Ziele integriert. Nur so können wir sicherstellen, dass öffentliche Räume auch in Zukunft lebendige Orte der Begegnung bleiben.
Die Herausforderung urbaner Sicherheit
Die Herausforderungen der modernen Raumplanung sind mannigfaltig: begrenzter Raum, der demografische Wandel und die Notwendigkeit von Flexibilität erfordern innovative Lösungen. Die Stadtstruktur hat einen erheblichen Einfluss auf das raumbezogene Sicherheitsgefühl. Die Verteilung von Sicherheit in der Stadt ist oft sozial und regional ungleich. Maßnahmen zur Verbesserung der urbanen Sicherheit sollten daher stets die Bedürfnisse aller Bürger:innen im Blick haben. Studien zeigen, dass das Sicherheitsgefühl in Deutschland stark von der jeweiligen Umgebung abhängt und dass Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention notwendig sind, um ein sicheres Lebensumfeld zu schaffen. [bpb]
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die geplanten Maßnahmen in Simmering eine vielversprechende Grundlage für eine sicherere und einladendere Nachbarschaft bieten. Durch den Dialog mit den Bürger:innen und die Umsetzung nachhaltiger Konzepte können wir sicherstellen, dass öffentliche Räume in Simmering nicht nur Orte der Sicherheit, sondern auch der Begegnung und des gemeinsamen Lebens werden. Auf diese Weise wird Simmering zukunftsfit und lebenswert für alle.