In Simmering stehen ab März 2026 umfassende Gleisbauarbeiten entlang der Simmeringer Hauptstraße an. Diese Baumaßnahmen betreffen insbesondere die Straßenbahnlinien 11 und 71, die in den Abendstunden Einschränkungen erfahren werden. Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten haben bereits am 24. Februar begonnen, während die tatsächlichen Betriebseinschränkungen ab dem 3. März in Kraft treten.
Die Linie 11 wird unter der Woche ab 22.30 Uhr nicht mehr zwischen Geiereckstraße und Kaiserebersdorf verkehren. Gleiches gilt für die Linie 71, die ebenfalls ab 22.30 Uhr unter der Woche zwischen St. Marx und Kaiserebersdorf kurzgeführt wird. An den Wochenenden hingegen bleibt der Betrieb aufrecht. Um den Fahrgästen entgegenzukommen, wird eine Ersatzbuslinie 71E eingerichtet, die werktags von 22.30 bis 1 Uhr zwischen Kaiserebersdorf und Simmering verkehrt. Umsteigemöglichkeiten bestehen unter anderem an den Stationen S7 in Kaiserebersdorf, S80 und U3 in Simmering, sowie U3 mit Linie 18 in St. Marx und S7, 15A und 69A in der Nähe von Enkplatz und Geiselbergstraße. Die Wiener Linien betonen, dass große Infrastrukturprojekte ohne Einschränkungen nicht möglich sind und bitten die Fahrgäste um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.
Phasen der Gleisarbeiten
Die Gleisbauarbeiten sind in drei Phasen gegliedert und sollen bis Ende Oktober 2026 dauern. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Plans zur Modernisierung der Wiener Verkehrsinfrastruktur. Wie bereits in früheren Projekten, wird auch hier ein gezielter Fokus auf die Verbesserung der Fahrgastfreundlichkeit gelegt.
Für mehr Informationen zu den geplanten Bauarbeiten hat die ORF-Website zusätzliche Details bereitgestellt. Hier finden sich auch Hinweise zu möglichen Alternativrouten und weiteren Maßnahmen, die während der Bauzeit ergriffen werden.
Ein Blick in die Zukunft
Die Wiener Linien haben sich zum Ziel gesetzt, bis 2026 zahlreiche Modernisierungsprojekte abzuschließen. Diese Initiativen sind nicht nur auf die Verbesserung der Straßenbahnlinien beschränkt, sondern umfassen auch die gesamte Infrastruktur der Wiener Verkehrsbetriebe. Ein umfassender Bericht über diese Modernisierungsmaßnahmen kann auf der Website der Wiener Linien nachgelesen werden.
Insgesamt sind die Gleisbauarbeiten ein notwendiger Schritt, um die Qualität des öffentlichen Verkehrs in Wien langfristig zu sichern. Die Wiener Linien bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die durch die Bauarbeiten entstehen, und zeigen sich optimistisch, dass die Verbesserungen für alle Fahrgäste von großem Nutzen sein werden.