Die Vorfreude auf die „Eurovision Song Contest Live Tour“ 2026 wurde abrupt gestoppt. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) gab am Freitagnachmittag bekannt, dass die für Juni und Juli geplante Tournee, die anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Eurovision Song Contests ins Leben gerufen wurde, verschoben wird. Ein Umstand, der bei den Fans für Enttäuschung sorgt, die sich bereits auf die Konzerte in Städten wie London, Köln und Stockholm gefreut hatten.
In einer offiziellen Mitteilung äußerte EBU-Direktor Martin Green sein Bedauern über die Entscheidung zur Verschiebung und verweist auf „unvorhergesehene Herausforderungen“, die nicht bewältigt werden konnten. Diese Herausforderungen führten zur Absage aller geplanten Konzerte, die vom 15. Juni bis 2. Juli 2026 stattfinden sollten. Bereits erworbene Tickets werden vollständig rückerstattet, wobei die genauen Details zur Rückerstattung noch unklar sind. Ticketkäufer sollen sich an die Vorverkaufsstellen wenden, um ihre Rückerstattung zu erhalten (Kurier).
Geplante Highlights und Künstler
Die Tournee sollte ein Fest der Musik und des Wettbewerbs werden, mit Auftritten von zehn der besten Acts des diesjährigen Wettbewerbs sowie ESC-Legenden wie Johnny Logan, Katrina und Helena Paparizou. Zudem waren Überraschungsgäste angekündigt, die das Publikum in großen Hallen wie der Londoner O2-Arena, der LANXESS Arena in Köln und der Avicii Arena in Stockholm begeistern sollten. Die Vorfreude auf diese besonderen Auftritte war groß, zumal die Tour bereits im Januar 2023 angekündigt wurde.
Die EBU plant jedoch weiterhin, im Mai einen Eurovision Song Contest abzuhalten, und das „Deutsche Finale“ zur Auswahl des deutschen Vertreters für den ESC ist für den 28. Februar 2026 angesetzt. Trotz der Absage der Live Tour bleibt das Interesse an der ESC-Community ungebrochen (Merkur).
Zukunftsperspektiven
Die EBU hat versichert, dass die Tournee wieder aufgenommen werden soll, sobald ein „Weltklasse-Erlebnis“ geboten werden kann. Von den ursprünglich geplanten Veranstaltungen in Städten wie Hamburg, Mailand, Zürich, Antwerpen, Kopenhagen, Amsterdam und Paris sind die Fans nun enttäuscht, doch die Hoffnung auf zukünftige Konzerte bleibt. Der Vorverkauf für die Tickets hatte am 2. Februar 2026 begonnen, und es waren bereits sieben ehemalige ESC-Acts angekündigt, darunter auch Lordi und Verka Serduchka (ESC Kompakt).
Es bleibt abzuwarten, wann und in welcher Form die Tour fortgesetzt wird. Für die Fans heißt es jetzt, Geduld zu zeigen und auf die Rückerstattung ihrer Ticketpreise zu warten. Die Vorfreude auf den nächsten Eurovision Song Contest und die damit verbundenen Ereignisse bleibt jedoch ungebrochen.