Heute ist der 15.02.2026 und in Penzing, genauer gesagt an der A1, PLZ 1140, wurde ein mobiles Radargerät aufgebaut. Es wurde um 08:11 Uhr gemeldet und überwacht einen Bereich, in dem das Tempolimit bei 70 km/h liegt. Solche mobilen Blitzer sind eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, da sie an Gefahrenstellen positioniert werden, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ahnden. Wie wir wissen, kann sich die Gefahrenlage im Straßenverkehr jedoch ständig ändern, weshalb die Behörden immer wieder Anpassungen bei den mobilen Kontrollen vornehmen können. Dieses Vorgehen ist nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland ein gängiges Prinzip.
Bei den Geschwindigkeitsmessungen gibt es Toleranzabzüge, die je nach verwendeter Technik variieren. Bei Lasermessungen liegt der Abzug bei 3 km/h oder 3%, während bei Radarmessungen ein Abzug von 5 km/h oder 5% gilt. Die Entscheidung, ob eine Anzeige erfolgt, liegt jedoch in der Hand der Behörden, die je nach lokaler Straftoleranz unterschiedlich handeln können. Diese Unterschiede sind auch der Grund, warum identische Messsituationen in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geahndet werden können.
Radarboxen und ihre Bedeutung
In Wien ist die Polizei bemüht, die Verkehrssicherheit durch den Einsatz von Radarboxen zu erhöhen. Diese Boxen sind an unfallträchtigen Stellen, Orten mit hohem Verkehrsaufkommen und dort, wo Umweltbeschränkungen notwendig sind, positioniert. Interessanterweise nutzen viele dieser neuen Radarboxen Lasermessung, die optisch kaum von bisherigen Geräten zu unterscheiden sind. Die Messtoleranz ist dabei unter 100 km/h auf 3 km/h festgelegt, während über 100 km/h ein Abzug von 3% gilt. Die Polizei in Wien verfolgt ein mobiles Konzept, bei dem die Standorte der Radarboxen regelmäßig wechseln, um die Effektivität der Kontrollen zu erhöhen.
Einige bekannte Standorte für Radarboxen in Wien umfassen unter anderem den Inneren Währinger Gürtel in der Höhe der Einfahrt zum AKH sowie die Südost-Tangente (A23) an der Hanssonkurve. Diese Strategien zielen darauf ab, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen zu kontrollieren und somit die Verkehrssicherheit zu steigern. Der Club, der sich für die Verkehrssicherheit einsetzt, appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu halten, um Unfälle zu vermeiden.
Ein Blick auf die Geschwindigkeitsüberwachung
Die Geschwindigkeitsüberwachung im öffentlichen Straßenverkehr ist eine Kontrollmaßnahme, die in Deutschland und Österreich von verschiedenen Behörden durchgeführt wird. In Deutschland sind es meist Polizei und regionale Ordnungsbehörden, die für die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zuständig sind. Die Geschichte der Geschwindigkeitsüberwachung reicht bis in die 1950er Jahre zurück, als erste Radargeräte zur Geschwindigkeitskontrolle eingesetzt wurden. Diese Geräte nutzen den Doppler-Effekt zur Messung der Geschwindigkeit und können sowohl stationär als auch mobil eingesetzt werden.
In Österreich ist seit 2008 die Bundespolizei für die Geschwindigkeitsüberwachung zuständig, während in Deutschland der Fahrzeugführer für Geschwindigkeitsverstöße verantwortlich ist. Dies unterscheidet sich von der Regelung in Österreich, wo der Fahrzeughalter Auskunft geben muss, um Strafen zu vermeiden. Die unterschiedlichen Messtechniken, wie Radar, Laser und Lichtschranken, tragen dazu bei, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu reduzieren. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Geschwindigkeitsüberwachung oft auch aus wirtschaftlichen Gründen durchgeführt wird, da die Einnahmen aus Bußgeldern in die öffentlichen Haushalte fließen.
Insgesamt zeigt sich, dass die Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der Verkehrssicherheit darstellen. Ob in Penzing oder anderswo – die Kontrolle der Geschwindigkeitsbegrenzungen bleibt ein zentrales Thema für die Verkehrspolitik.