Am Mittwoch, dem 12. Februar 2026, wurde die Feuerwehr in Wien-Penzing zu einem Großeinsatz gerufen. Gegen 16.30 Uhr entzündeten sich zwei Pkw in einer offenen Garage in der Beckmanngasse im 14. Bezirk. Das Feuer, das zunächst von einem Fahrzeug ausging, breitete sich rasch auf das zweite Auto aus. Die enorme Rauchentwicklung war weithin sichtbar und sorgte für Aufsehen in der Umgebung. Die alarmierten Einsatzkräfte rückten umgehend an und begannen, das Feuer unter Atemschutz zu bekämpfen und zu löschen. Glücklicherweise gab es keine Informationen über mögliche Verletzte. Die Brandursache bleibt bislang ungeklärt und ist Gegenstand laufender Ermittlungen, wie hier berichtet wird.
Ein weiterer Brand in Penzing sorgte erst vor wenigen Monaten für Aufregung. In der Nacht auf Mittwoch, den 22. Juli, kam es zu einem Großeinsatz der Berufsfeuerwehr in der Cumberlandstraße. Hier brannte eine Halle eines Entsorgungsbetriebes auf einer Fläche von 300 Quadratmetern. Dutzende Feuerwehrkräfte kämpften gegen meterhohe Flammen, die auch in mehreren anderen Bezirken sichtbar waren. Dank des schnellen Eingreifens konnte der Brand rasch gelöscht werden, jedoch waren Nachlöscharbeiten mit einem Großgerät, einem Baggerlader, erforderlich. Die Brandermittlungsgruppe konnte aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht sofort vor Ort arbeiten, doch die Untersuchungen begannen am darauffolgenden Mittwoch. Die Brandursache wurde auf eine Wärmeübertragung durch einen nachglühenden Akku zurückgeführt, wobei unklar bleibt, ob dieser durch Falschentsorgung im Müll landete. Brandstiftung wurde ausgeschlossen, und die Ursache wurde als Verkettung unglücklicher Umstände angesehen, wie hier erläutert.
Die Rolle von Lithium-Akkus
Ein Aspekt, der bei Bränden durch Batterien und Akkus nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Gefährlichkeit von Lithium. Dieses hochreaktive Metall kann bei Kontakt mit Luft oder Wasser zu Bränden oder sogar Explosionen führen. Aus diesem Grund ist es von entscheidender Bedeutung, dass Altbatterien und Altakkus nicht im Hausmüll entsorgt werden. Stattdessen sollten sie an speziellen Sammelstellen abgegeben werden, um solche gefährlichen Situationen zu vermeiden.
Brandursachen im Überblick
Ein Blick auf die Brandursachen in Deutschland zeigt, dass zwischen 2015 und 2024 zahlreiche Fälle dokumentiert wurden. Laut einer Untersuchung des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, deren Ergebnisse am 21. Mai 2025 veröffentlicht werden, sind die häufigsten Brandursachen vielfältig. Die genaue Analyse und die zugrunde liegenden Daten werden online auf Statista verfügbar sein. Diese Informationen sind nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch für die Öffentlichkeit von großem Interesse, um zukünftige Brände besser zu verhindern.