In den letzten Wochen gab es in Wien-Neubau mehrere Vorfälle, die die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zogen. So wurde am Sonntag ein 37-jähriger Mann festgenommen, der beschuldigt wird, in eine Parfümerie, einen Imbissstand und ein Lokal einbrechen zu wollen. In allen drei Fällen gelang es ihm jedoch nicht, in die Räumlichkeiten einzudringen. Dank aufmerksamer Zeugen, die den Mann beobachteten und den Polizeinotruf informierten, konnte er von Beamten des Stadtpolizeikommandos Josefstadt vorläufig festgenommen werden. Der Verdächtige ist im Drogenmilieu bekannt und gab an, sich nur an einen versuchten Einbruch zu erinnern. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt überstellt. Weitere Ermittlungen sind im Gange. Für mehr Details zu diesem Vorfall können Sie die ursprüngliche Quelle hier einsehen.

Doch dies war nicht der einzige kriminelle Vorfall in der Gegend. Am 23. Juli 2025 wurden die Wiener Polizei erneut zu einem Einbruch gerufen, diesmal in der Kaiserstraße. Zeugen berichteten von mehreren Jugendlichen, die in ein Geschäft einzubrechen versuchten. Als die Polizei eintraf, stellten sie eingeschlagene Türen zweier benachbarter Geschäfte fest. Ein Tatverdächtiger, ein 16-jähriger syrischer Staatsangehöriger, flüchtete aus einem der Geschäfte in Richtung Mariahilfer Straße, wurde jedoch schnell unter einem geparkten Auto entdeckt und vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten rund 300 Euro Bargeld, verschreibungspflichtige Medikamente und Zigaretten. Der Verdächtige wurde wegen Einbruchsdiebstahls sowie nach dem Suchtmittelgesetz und dem Wiener Jugendschutzgesetz angezeigt und in eine Justizanstalt überstellt. Weitere Täter konnten nicht ermittelt werden. Details zu diesem Vorfall finden Sie in der Quelle hier.

Ein besorgniserregender Trend

Diese beiden Vorfälle sind Teil eines größeren Trends, der in Wien beobachtet wird. Laut der aktuellen Anzeigenstatistik der Polizei ist die Gewalt- und Jugendkriminalität in der Stadt besorgniserregend angestiegen. Mehr als die Hälfte der Täter (57,1%) kommt aus dem Ausland, während die Gesamtzahl der Anzeigen um 4,6% auf 194.981 im Jahr 2024 gestiegen ist. Einbrüche in Wohnungen und Häuser sind zwar gesunken, jedoch sind die vermögensrechtlichen Delikte um 4,7% auf 131.101 Fälle gestiegen. Besonders alarmierend ist der Anstieg der angezeigten Vergewaltigungen und Raubdelikte.

Besonders auffällig ist der Anstieg der kriminellen Aktivitäten unter Jugendlichen. Im Jahr 2024 wurden 14.804 Verdächtige unter 18 Jahren angezeigt, was einem Anstieg von 33% entspricht. Die jüngsten Straftäter waren erst 10 Jahre alt, wobei die größte Zunahme in der Altersgruppe von 10 bis 14 Jahren zu verzeichnen ist. Die Aufklärungsquote ist ebenfalls gesunken, was die Situation noch besorgniserregender macht. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde 2024 in Wien die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendkriminalität“ eingerichtet. Für weiterführende Informationen zu diesen Trends können Sie die Quelle hier nachlesen.