In der heutigen Zeit steht das Bauen und Wohnen vor einem tiefgreifenden Wandel. Steigende Energiepreise, neue Materialien und die digitale Planung haben den Sektor kräftig durchgeschüttelt. Immer mehr Menschen suchen nach langlebigen Lösungen, flexiblen Grundrissen und durchdachten Energiekonzepten. Ein wachsendes Interesse an der Modernisierung im Bestand zeigt sich, wobei Sanierungen, Nachrüstungen und Weiterbauten zunehmend als Alternativen zum Neubau ins Spiel kommen. Diese Trends werden besonders bei der bevorstehenden Häuslbaumesse in Klagenfurt vom 20. bis 22. Februar 2026 deutlich, die als bedeutender Überblicksmarkt für Neubau, Sanierung, Energie, Finanzierung, Garten und Immobilien gilt. Auf rund 30.000 Quadratmetern werden mehrere hundert Aussteller aus acht Nationen ihre Produkte und Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Bauens präsentieren. Quelle.
Die Messe wird nicht nur ein Marktplatz für innovative Lösungen sein, sondern auch eine wichtige Plattform für Fachgespräche und persönliche Beratungen. Der Informationsbedarf zu Förderungen, Vorschriften, Technik und Design ist hoch. In einem dichten Programm mit Fachvorträgen, Keynotes und Diskussionsformaten werden Experten aktuelle Themen wie das „Haus der Zukunft“, nachhaltige Bauweisen, neue Wohnmodelle und technologische Trends beleuchten. Besonders spannend wird die „lebende Baustelle“ im Messefoyer, wo Lehrlinge ein Haus errichten und handwerkliche Abläufe demonstrieren. Ein großer Fokus liegt auf der qualifizierten Facharbeit und den neuesten Entwicklungen im Bauen und Wohnen.
Fachmessen als Wissensquelle
Die Häuslbaumesse ist Teil einer größeren Bewegung regionaler Publikumsmessen in Deutschland, die unter dem Dach der Original Baumesse stattfinden. Mit 20 Veranstaltungen im ganzen Land richten sie sich an Personen, die neu bauen, ihr Heim verschönern oder einfach Anregungen für sicheres, nachhaltiges und günstiges Wohnen suchen. Wichtige Fachbetriebe aus der Region präsentieren ihre Angebote und ermöglichen persönliche Beratungen direkt vor Ort. Zudem gibt es ein kostenfreies Fachvortragsprogramm, das inspirierende Beiträge zu Themen wie Neubau, Altbausanierung, energetische Modernisierung und Baufinanzierung bietet. Quelle.
Ein entscheidender Aspekt dieser Entwicklungen ist das Ziel Deutschlands, bis 2045 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Nachhaltiges Handeln im Bauwesen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die Belastungsgrenzen der Erde und Aspekte wie Ressourcenschonung und Gesundheit der Nutzer berücksichtigt. Hierbei spielen Instrumente wie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) eine zentrale Rolle, welches Anforderungen an ökologische, soziokulturelle und ökonomische Qualitätsstandards definiert. Die Zertifizierung mit dem QNG ist nicht nur ein Plus für die Nachhaltigkeit, sondern auch Voraussetzung für die Erreichung der Nachhaltigkeitsklasse im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Quelle.
Die bevorstehenden Veranstaltungen und Initiativen zeigen, wie wichtig es ist, sich mit den Herausforderungen und Chancen des Bauens und Wohnens auseinanderzusetzen. So können wir gemeinsam einen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Zukunft gehen.