Am Donnerstag, den 2. April 2026, wurden in Wien-Meidling zwei mutmaßliche Taschendiebinnen auf frischer Tat ertappt. Die beiden Frauen, eine 24-Jährige und eine 29-Jährige bulgarischer Staatsangehörigkeit, sollen gezielt eine 65-jährige Dame nach ihrem Besuch in einer Bank verfolgt haben. Diese hatte dort Bargeld abgehoben, bevor die Frauen ihr folgten und schließlich in einem Lokal in der Nähe des Meidlinger Bahnhofs ein Geldkuvert aus der Handtasche stahlen. Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) wurden gegen 10 Uhr auf das auffällige Verhalten der Frauen aufmerksam und konnten den versuchten Taschendiebstahl an einer 31-jährigen Frau beobachten.

Als die Verdächtigen mit der Beute flüchten wollten, griffen die Beamten ein und nahmen die beiden Frauen vorläufig fest. Bei den anschließenden Personendurchsuchungen fanden die Polizisten einen mittleren dreistelligen Eurobetrag, der sichergestellt und der 65-jährigen Dame zurückgegeben wurde. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden die beiden Frauen wegen gewerbsmäßigen Diebstahls sowie Diebstahl im Rahmen einer kriminellen Vereinigung angezeigt, bleiben jedoch vorerst auf freiem Fuß. Die Presseaussendung zu diesem Vorfall wurde am 3. April 2026 veröffentlicht.

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Der Vorfall im Detail

Die Ereignisse spielten sich in der 1120 Wien, Meidling, ab. Die Beamten der EGS führten eine Schwerpunktstreife durch und beobachteten das verdächtige Verhalten zweier Frauen. Nachdem die 65-Jährige in einer Bankfiliale Bargeld abgehoben hatte, wurde sie von den beiden Frauen verfolgt. Die Verfolgung erfolgte sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zu einem Lokal, wo der Diebstahl schließlich verübt wurde. Die Polizei konnte durch schnelles Handeln schlimmeres verhindern und die Täterinnen festnehmen.

Die Verdächtigen stehen nun vor einer ernsthaften rechtlichen Herausforderung, da ihnen nicht nur der versuchte Taschendiebstahl, sondern auch der Diebstahl im Rahmen einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen wird. Solche Vorfälle sind nicht nur bedauerlich für die Opfer, sondern werfen auch ein Licht auf die Notwendigkeit von verstärkten Maßnahmen zur Bekämpfung der Straßenkriminalität in urbanen Gebieten. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, in solchen Situationen aufmerksam zu sein und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.

Weitere Informationen zu diesem Vorfall finden Sie in der Pressemitteilung von Heute und der Polizei Wien.