Im 12. Wiener Gemeindebezirk, in der Bonygasse 2–8, hat die Revitalisierung eines historischen Bestandsgebäudes für Furore gesorgt. Dieses Projekt, das mit dem Wiener Stadterneuerungspreis 2012 ausgezeichnet wurde, umfasst die Schaffung von 62 hochwertig ausgestatteten Wohnungen. Neben dem historischen Charme des Bestandsgebäudes wurden auch moderne Neubauten hinzugefügt, um ein harmonisches Wohnumfeld zu schaffen. Die Fertigstellung des Projekts ist bereits erfolgt, und es ist ein Paradebeispiel für gelungene Stadtentwicklung in Wien.

Die Ausstattung der Wohnungen lässt keine Wünsche offen: Eine Tiefgarage mit rund 30 Stellplätzen, Erstbezug nach Sanierung, sowie eine Beheizung über Fernwärme sind nur einige der vielen Annehmlichkeiten. Zudem sorgen Holz-/Alufenster mit hervorragenden Wärmedämmwerten und hohe Fensterflächen für lichtdurchflutete Wohnräume. Die Wohnungen sind mit Parkettböden in Wohn- und Schlafbereichen sowie Feinsteinzeug in Bädern und Nassräumen ausgestattet. Zu den weiteren Einrichtungen gehören Einlagerungsräume, ein Fahrradraum und ein Kinderspielplatz.

Lebendige Nachbarschaft und hervorragende Anbindung

Die Lage des Projekts in einem dynamischen Stadtteil mit gewachsener Infrastruktur macht es besonders attraktiv. Cafés, Dienstleister und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe, was die Nahversorgung erheblich erleichtert. Die öffentliche Anbindung ist ebenfalls hervorragend: Der Bahnhof Wien Meidling bietet S-Bahn, Regional- und Fernzüge, während die U6 (Niederhofstraße / Bahnhof Meidling) sowie mehrere Buslinien und Straßenbahnanschlüsse in der Bezirksnähe für eine gute Erreichbarkeit sorgen. Ergänzt wird das Angebot durch die Badner Bahn im erweiterten Einzugsgebiet.

Die Verkaufsmodalitäten sind ebenso attraktiv: Vorsorgewohnungen werden nur zum Bruttokaufpreis für Eigennutzer angeboten, ohne gesonderte Umsatzsteuer und mit Vorteilen für Kleinunternehmer. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Vermittlungsprovision von 3% des Kaufpreises, insbesondere wenn der Vermittler in einem familiären oder wirtschaftlichen Naheverhältnis zu Dritten steht.

Stadterneuerung und innovative Ansätze

Die Revitalisierung dieses Projekts steht im Einklang mit den Zielen der Stadt Wien, die Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen und die Smart Klima City Wien Strategie voranzutreiben. Stephan Hartmann, Programmleiter von WieNeu+, hebt die zentrale Bedeutung der Stadterneuerung für sozialen Zusammenhalt und die Anpassung an den Klimawandel hervor. Das Programm „Raus aus Öl und Gas“ sowie die „Sanfte Stadterneuerung“ betonen den Erhalt historischer Bausubstanz und Wohnungen und gehen auf die Bedürfnisse der Menschen ein.

Die Stadt hat erkannt, dass ein umfassender Ansatz nötig ist, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen. Innovative Projekte, wie sie beispielsweise im Rahmen des EU-geförderten „Smarter Together“ in Wien Simmering umgesetzt werden, zeigen, wie Stadterneuerung als Querschnittsaufgabe verstanden werden kann. Dabei wird auch das Konzept des „Retrofitting“ verfolgt, bei dem alte Gebäude mit moderner Infrastruktur ausgestattet werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Revitalisierung in der Bonygasse nicht nur ein gelungenes Beispiel für moderne Stadtentwicklung darstellt, sondern auch die Weichen für eine nachhaltige und lebendige Nachbarschaft stellt. Der Wiener Stadterneuerungspreis würdigt genau solche Projekte, die Trends und Innovationen in der Sanierung aufzeigen und die Expertise von Planern und Bauunternehmen hervorheben. Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Projekten finden Sie in der detaillierten Übersicht über den Wiener Stadterneuerungspreis 2025.

Für weitere Einblicke in die Stadterneuerung in Wien und die zugrunde liegenden Strategien ist die Website der Stadt Wien eine wertvolle Informationsquelle.