Im Herzen des 12. Wiener Gemeindebezirks, genauer gesagt in der Bonygasse 2–8, hat sich ein spannendes Revitalisierungsprojekt realisiert, das die Verbindung von industrieller Vergangenheit und modernem Wohnkomfort eindrucksvoll demonstriert. Die umfassende Totalsanierung einer ehemaligen Metallwarenfabrik fand zwischen 2011 und 2012 statt und wurde durch den Bau neuer Wohnungen ergänzt. Das Projekt wurde nicht nur für seine architektonische Leistung ausgezeichnet, sondern erhielt auch den Wiener Stadterneuerungspreis im Jahr 2012.
Die neu entstandenen 62 Wohnungen zeichnen sich durch durchdachte Grundrisse und hochwertige Ausstattung aus. Hierbei kommen moderne Materialien und klare Linien zum Einsatz, während großzügige Fensterflächen und überdurchschnittliche Raumhöhen für ein angenehmes Wohnklima sorgen. Ein weiteres Plus sind die gute Wärmedämmung durch Holz-/Alufenster sowie die Beheizung über Fernwärme.
Die Lage des Projekts ist besonders attraktiv. Der Stadtteil Meidling, in dem sich die revitalisierte Fabrik befindet, bietet eine gewachsene Infrastruktur mit einer Mischung aus Wohnhäusern, revitalisierten Gewerbeobjekten und modernen Neubauten. Nahversorger, Cafés sowie lokale Einkaufsmöglichkeiten sind bequem zu Fuß erreichbar. Zudem ist der Bahnhof Wien Meidling mit S-Bahn, Regional- und Fernzügen gut angebunden, sodass die Bewohner eine schnelle Nord-Süd-Verbindung über die U6 nutzen können. Diese Aspekte machen das Wohnen in dieser revitalisierten Fabrikarchitektur besonders lebenswert.
Wiener Stadterneuerungspreis: Ein Zeichen für Qualität
Der Wiener Stadterneuerungspreis, der in diesem Jahr zum 37. Mal verliehen wurde, zeigt die Wichtigkeit von Revitalisierungsprojekten für die Stadtentwicklung. Die Landesinnung Bau der Wirtschaftskammer Wien hatte 33 Projekte zur Teilnahme eingeladen, die in drei Kategorien ausgezeichnet wurden: Pionierleistung, Wiener Meisterleistung und Bravourleistung. Die Jury würdigte besonders die Expertise der Planer und Bauunternehmen, wobei die Gewinnerprojekte Trends und Innovationen im Bereich der Sanierungen aufzeigen. So wurde beispielsweise die Generalinstandsetzung des WUK Werkstätten- und Kulturhauses in der Währinger Straße 59 mit dem Goldenen Güteziegel in der Kategorie „Pionierleistung“ ausgezeichnet.
Die Bedeutung solcher Auszeichnungen betonte auch Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál bei der Verleihung, die am 24. Juni im Palais Liechtenstein stattfand. Sie unterstrich, dass geförderte Sanierungen nicht nur den Wohnraum verbessern, sondern auch die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener erheblich steigern. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 115 geförderte Sanierungsprojekte mit Baukosten von 175,3 Millionen Euro abgeschlossen, was die fortwährende Anstrengung der Stadt Wien zur Verbesserung des Stadtbildes verdeutlicht.
Ein Blick in die Zukunft
Die neu geschaffenen Wohnräume sind ab sofort beziehbar, was die Attraktivität des Projekts zusätzlich erhöht. Interessierte Käufer sollten sich allerdings auf eine Vermittlungsprovision von 3 % des Kaufpreises zzgl. USt. einstellen. Der Vermittler, der hier tätig ist, fungiert als Doppelmakler, was in Anbetracht familiärer oder wirtschaftlicher Naheverhältnisse zwischen ihm und Dritten zu beachten ist.
Insgesamt zeigt dieses Projekt, wie historische Substanz mit modernen Bedürfnissen und Komfort in Einklang gebracht werden kann. Die Mischung aus Geschichte und zeitgemäßem Wohngefühl ist nicht nur ein Gewinn für die Bewohner, sondern trägt auch zur Aufwertung des gesamten Stadtteils bei.