Heute ist der 28.02.2026. In einer bedeutenden Entwicklung für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie haben Mondra und inoqo am 17. Februar 2026 eine strategische Fusion bekannt gegeben. Diese Fusion zielt darauf ab, eine integrierte globale Einheit zu schaffen, die die Dekarbonisierung und Resilienz des globalen Lebensmittelsystems beschleunigen soll. Mondra, eine führende SaaS-Lösung im Bereich Scope 3 für den Einzelhandel, und inoqo, eine europäische Nachhaltigkeitsintelligenz-Plattform aus Wien, bündeln ihre Kräfte, um eine dominante operative Basis auf dem europäischen Festland zu etablieren. Dies ermöglicht ihnen, eine wachsende Anzahl von Lebensmitteleinzelhändlern, Herstellern und CPG-Marken zu bedienen.
Markus Linder, Gründer und CEO von inoqo, wird dem Führungsteam von Mondra beitreten, um internationales Wachstum und strategische Vision voranzutreiben. In dieser neuen Organisation wird die Impact-Datenbank von inoqo mit der Technologie von Mondra zur produktbezogenen Wirkungsbewertung und Klimamaßnahmen kombiniert. Jason Barrett, CEO von Mondra, bezeichnet die Fusion als transformativen Schritt zur Erreichung messbarer Wirkung im globalen Lebensmittelsystem. Die neue Organisation wird unter der Marke Mondra operieren und hat ihre Kernstandorte in London, Wien und Indien.
Technologische Innovationen und Kundenbasis
Ein zentrales Element der Fusion ist die Integration von Produkt-Roadmaps und Datensystemen, um eine KI-gestützte Plattform für Transparenz und Nachhaltigkeit zu schaffen. Diese Technologie wird Mondras Digital Twin-Technologie und die Sherpa AI-Plattform zur Verwaltung von Klimarisiken weiter verbessern. Zu den Kunden der neuen Organisation zählen namhafte Einzelhändler wie Tesco, M&S, Co-op, ASDA, Lidl, Aldi, dm drogerie markt, Pets at Home und Sainsbury’s sowie Lieferanten wie Avara, Samworth Brothers und Greencore. Auch globale Marken wie Starbucks und Nando’s zählen zu den Partnern der fusionierten Einheit.
Die Fusion unterliegt behördlichen Genehmigungen und soll im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Dies markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und resilienteren Lebensmittelversorgung, die in Zeiten des Klimawandels unverzichtbar ist.
Der Kontext der Fusion
In einer Zeit, in der der Druck auf Unternehmen steigt, nachhaltige Praktiken zu übernehmen, ist die Fusion von Mondra und inoqo ein strategisch kluger Schritt. Die Kombination von technologischen Innovationen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit könnte die gesamte Lebensmittel- und Getränkeindustrie transformieren. Immer mehr Verbraucher legen Wert auf umweltfreundliche Produkte und Unternehmen, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Daher kann diese Fusion als Antwort auf die zunehmenden Anforderungen des Marktes gesehen werden.
Die Schaffung einer starken operativen Basis in Europa und die Entwicklung einer KI-gestützten Plattform zur Messung und Verbesserung der Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette sind nicht nur für die beteiligten Unternehmen von Bedeutung, sondern auch für die gesamte Branche, die sich auf eine umweltfreundlichere Zukunft zubewegt. Die Boston Consulting Group prognostiziert, dass nachhaltige Produkte bis 2030 einen erheblichen Marktanteil erreichen könnten, was die Relevanz dieser Fusion weiter unterstreicht.
Für weitere Informationen zu dieser Fusion und ihren Auswirkungen auf die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, besuchen Sie bitte die Quelle hier und schauen Sie auch auf die Details der technischen Integration und Marktstrategie hier.