Im Herzen von Mariahilf, genauer gesagt auf der Gumpendorfer Straße 36, wird es bald ganz besonders stylish. Vom 10. bis 21. Februar öffnet der „Not Another Concept Store“ seine Türen für ein exklusives Vintage Pop-up, das Modebegeisterte und Schnäppchenjäger gleichermaßen anziehen wird. Rund 6.000 Designerstücke, die von einer großzügigen Spenderin der Volkshilfe Wien überlassen wurden, warten darauf, entdeckt zu werden. Viele der Kleidungsstücke sind ungetragen oder fast neu, und die Sammlung füllt einen über 100 Quadratmeter großen Raum.

Die gespendeten Stücke stammen aus den Jahren 1980 bis 2015 und umfassen renommierte italienische Marken sowie globale Designer wie Jil Sander, Chanel, Escada, Yves Saint Laurent, Fendi, Givenchy, Armani, Versace, Valentino, Dior und Dolce & Gabbana. Die Spenderin, die Größen 36 bis 40 trug (bei Schuhen Größe 38,5), wollte diese Luxusstücke bewusst weitergeben, um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen.

Soziale Nachhaltigkeit im Fokus

Der Erlös aus dem Verkauf fließt zu 100 Prozent in die TAV-Betriebe der Volkshilfe Wien, die Menschen beim (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben helfen. Diese Initiative zeigt, wie wichtig soziale und ökologische Nachhaltigkeit in der heutigen Modewelt ist. Es wird nicht nur ein Raum für erstklassige Mode geschaffen, sondern auch eine Plattform, die soziale Verantwortung fördert.

Das Pop-up-Geschäft wird täglich mit neuen Artikeln ergänzt, auch wenn es „nur“ rund 40 Quadratmeter groß sein wird. Der Preisrahmen der Artikel liegt zwischen 40 und 2.000 Euro, und einige Teile haben sogar noch das ursprüngliche Preisschild. Neben Kleidungsstücken sind auch Designer-Handtaschen, Schuhe und Tücher Teil des Angebots. Eine besondere Auswahl von rund 50 Kleidungsstücken des Modeschöpfers Helmut Lang wird für ein zukünftiges Event zurückgehalten.

Nachhaltige Mode: Ein Trend mit Zukunft

Die Modeindustrie bewegt sich zunehmend in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft, was durch verschiedene Initiativen und Veranstaltungen wie dieses Vintage-Pop-up deutlich wird. Laut einem McKinsey-Report stammen über 70 Prozent der Emissionen aus den vorgelagerten Prozessen der Versorgungskette, wobei die Herstellung von Kleidungsstücken den größten Teil der Umweltauswirkungen ausmacht. Secondhand-Kleidung gilt als die umweltfreundlichste Alternative zur herkömmlichen Modeproduktion, da sie die Nachfrage nach neuen Produkten verringert und Ressourcen schont.

Das Einkaufen von Secondhand-Kleidung und der Verkauf auf Flohmärkten oder in Charity-Shops bieten nicht nur einzigartige Teile zu niedrigen Preisen, sondern fördern auch einen bewussten Umgang mit Mode. Plattformen wie Vestiaire Collective und Farfetch Pre-Owned bieten kuratierte und verifizierte Auswahl an hochwertigen Designerstücken und ermöglichen es Nutzern, nachhaltig zu shoppen und ihren individuellen Stil zu entdecken.

Wer also auf der Suche nach einem besonderen Kleidungsstück ist und gleichzeitig etwas Gutes tun möchte, sollte sich das Vintage Pop-up im „Not Another Concept Store“ nicht entgehen lassen. Hier treffen Stil und soziale Verantwortung aufeinander, und jeder Einkauf unterstützt eine gute Sache. Weitere Pop-ups sind bereits in Planung, da nicht davon ausgegangen wird, dass alle Stücke in nur zwei Wochen verkauft werden können. Die Vorfreude auf ein Event, das Mode und Nachhaltigkeit vereint, ist somit bereits jetzt spürbar.

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