Am Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026, findet im Pfarrzentrum Rodaun, Schreckgasse 19, Wien, eine besondere Veranstaltung statt. Der Schauspieler Alexander Wessely präsentiert sein Einpersonenstück „Zoogeschichten – oder politisch korrekte Viechereien“. Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr und der Eintritt ist frei, wobei Spenden herzlich willkommen sind. Der Reinerlös dieser Spenden geht an den Vinzigwölb der Barmherzigen Schwestern, eine Frühstücksausgabe für obdachlose und notleidende Menschen. Nach der Aufführung erwartet die Gäste ein traditioneller Heringsschmaus, der am Vorabend des Aschermittwochs serviert wird. Das Pfarrzentrum Rodaun ist bequem mit der Straßenbahnlinie 60 zu erreichen, Haltestelle Kaiser-Franz-Josef-Straße, nur vier Minuten Fußweg entfernt. Bei Fragen kann unter der Telefonnummer 01/888 41 91 Kontakt aufgenommen werden.

Wessely, der nicht nur Schauspieler, sondern auch Militärdekan im Burgenland ist, bringt mit seinem Stück eine feine Mischung aus Humor und gesellschaftlicher Kritik auf die Bühne. Seine Ausbildung als Kindergartenpädagoge fließt sicherlich in seine Arbeit ein und zeigt, dass er nicht nur schauspielerisches Talent besitzt, sondern auch ein Gespür für das Publikum hat. Diese Aufführung reiht sich in eine Reihe von Projekten ein, die Wessely in den letzten Monaten ins Leben gerufen hat. Besonders erwähnenswert ist seine Premiere des Einpersonenstücks „Kaffeehausgeschichten: Ein Ober erzählt…“, die am 22. Oktober 2023 in St. Andrä am Zicksee stattfand und rund 150 Gäste anzog. Auch hier wurde der Reinerlös an die VinziWerke Wien gespendet, um Lebensmittel für bedürftige Menschen zu kaufen. Die Veranstaltung wurde vom Verein „Freunde des Klosters Maria Schutz in St. Andrä am Zicksee“ und der Militärpfarre Burgenland organisiert.

Einblicke in die Theaterarbeit

Die Arbeit von Alexander Wessely ist Teil eines größeren Kontextes, der sich mit künstlerischen Ausdrucksformen und sozialen Themen beschäftigt. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt „Theater in Bewegung“ von GRIPS Werke e.V., das darauf abzielt, Menschen aus Entwicklungszusammenarbeit, sozialen Bewegungen und NGOs künstlerische Arbeits- und Aktionsformen näherzubringen. Basierend auf jahrelanger Erfahrung in der Theaterpädagogik werden hier Formate wie Handbücher und bundesweite Workshops angeboten, die sich mit Theorie und Praxis der entwicklungspolitischen Theaterarbeit beschäftigen. Die Themen sind vielfältig und reichen von Armut über soziale Gerechtigkeit bis hin zu Frieden und Migration. Solche Initiativen zeigen, wie wichtig das Theater nicht nur als Unterhaltungsform, sondern auch als Medium für gesellschaftliche Veränderungen ist.

In diesem Sinne ist Wesselys Engagement nicht nur eine künstlerische Darbietung, sondern auch ein Schritt in Richtung eines bewussteren Umgangs mit sozialen Themen. Die Kombination aus Unterhaltung und sozialer Verantwortung könnte also nicht treffender sein, gerade in Zeiten, in denen Solidarität und Unterstützung für Bedürftige mehr denn je gefragt sind. Wenn Sie also am 17. Februar Zeit haben, sollten Sie sich diesen Abend im Pfarrzentrum Rodaun nicht entgehen lassen!