In den kommenden Jahren wird in Ried ein neues Gesundheitszentrum entstehen, das nicht nur durch seine stattliche Höhe von 12 Geschossen auffällt, sondern vor allem durch sein starkes Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Laut Solidbau legt die Eigentümerin, die MZL Beteiligungs- & Immobilienentwicklungs GmbH, großen Wert darauf, dass das Gebäude nach der international anerkannten LEED-Norm zertifiziert wird. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den ökologischen Fußabdruck des Neubaus so klein wie möglich zu halten.

Besonders beeindruckend sind die komplett begrünte Außenfassade und die grünen Erholungsoasen, die sowohl in den verschiedenen Stockwerken als auch im Dachgeschoss platziert werden sollen. Auch Urban Gardening wird großgeschrieben, denn die Planung sieht spezielle Office-Urban-Gardening-Möglichkeiten vor. Das Gesundheitszentrum soll nicht nur Kassen- und Wahlarztordinationen bieten, sondern auch Platz für Mieter:innen aus unterschiedlichen Branchen, wie Banken und Versicherungen, schaffen.

Nachhaltigkeit im Fokus

Immer mehr Bauprojekte setzen auf umweltfreundliche Praktiken, ein Trend, der auch im neuen Gesundheitszentrum an seine Grenze stößt. Laut Circular Culture sind Green Building Zertifizierungen wie LEED, DGNB und BREEAM zentrale Instrumente, um die ökologischen Auswirkungen von Gebäuden zu minimieren. Das LEED-System, das in den 1990er Jahren vom U.S. Green Building Council entwickelt wurde, bewertet Immobilien nach Kriterien wie Energieeinsparung, Wasserverbrauch und Materialwahl.

Für das neue Gesundheitszentrum in Ried bedeutet die LEED-Zertifizierung nicht nur eine Verbesserung der Umweltbilanz, sondern auch Vorteile für die zukünftigen Nutzer:innen. Geplante werden reduzierte Betriebskosten und eine höhere Immobilienbewertung – zwei Aspekte, die sowohl für Mieter:innen als auch für Bauherren attraktiv sind. Laut German GBA ist zudem zu beachten, dass es in Europa angepasste Nachweisführungen für die Bauzertifizierung gibt, die auf den speziellen Gegebenheiten des europäischen Marktes basieren.

Ein Projekt mit Perspektive

Der Baustart des Gesundheitszentrums ist für das dritte Quartal 2025 angesetzt, und die Bauzeit wird voraussichtlich etwa drei Jahre betragen. An der Projektgesellschaft sind die Porr AG und die MZLH Beteiligungs GmbH beteiligt, während die strategische Projektentwicklung, das Marketing und der Vertrieb von der hospitals GmbH übernommen werden. Durch übergreifende Kooperationen soll die Standortentwicklung zusätzlich gefördert werden.

Mit diesem neuen Gesundheitszentrum zeigt Ried, dass es die Herausforderungen der Zukunft ernst nimmt und aktiv an einer umweltfreundlicheren Bauweise arbeitet. Der Fokus auf Nachhaltigkeit soll sich nicht nur in der Bauweise selbst, sondern auch in der Nutzung des Gebäudes widerspiegeln – da liegt wirklich was an!