Heute ist der 21.02.2026 und die Formel 1 steht vor aufregenden Veränderungen. In der letzten Testwoche vor dem Saisonauftakt hat Ferrari einen drehbaren Heckflügel präsentiert, was nicht nur die Neugier der Fans weckt, sondern auch die Debatten rund um neue Technologien in der Königsklasse des Motorsports anheizt. Alexander Wurz, der Vorsitzende der Fahrergewerkschaft GPDA, hat betont, dass die Sicherheit der Fahrer das wichtigste Thema bleibt. Dies spiegelt sich in den bestehenden Crashtests und dem bewährten HALO-System wider. Wurz ist zuversichtlich, dass auch kurzfristige Herausforderungen, die möglicherweise beim WM-Auftakt auftreten könnten, gelöst werden können, trotz der zuletzt geäußerten Kritik an der Sicherheit, insbesondere beim Losfahren (Quelle).
Die FIA hat auf diese Entwicklungen reagiert und nach dem Auftakt in Australien im Jahr 2025 neue Belastungstests für Heckflügel eingeführt. Nikolas Tombazis, der Formelsport-Leiter der FIA, äußert die Hoffnung, dass diese neuen Regelungen die Sicherheit der Fahrzeuge erhöhen werden. In Australien waren einige Teams regelkonform, während vier oder fünf Teams, darunter das Team Alpine, Anpassungen für den China-Grand-Prix vornehmen mussten. McLaren steht erneut im Verdacht, flexible Flügel zu verwenden, jedoch konnte kein Regelverstoß nachgewiesen werden. Die FIA setzt Kameras ein, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen, obwohl die Nachverfolgung komplex ist und die Organisation auf die Mitarbeit der Teams angewiesen ist, um Konstruktionspläne und Herstellungsprozesse einsehen zu können (Quelle).
Neue Sicherheitsmaßnahmen und technische Innovationen
Die kommenden Jahre bringen nicht nur technische Neuerungen mit sich, sondern auch eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen, die darauf abzielen, die Verletzungsrisiken bei Unfällen zu minimieren. Ab 2026 wird die Formel 1 neue Antriebe und Aero-Konzepte einführen, die mehr Elektro-Power und CO₂-neutralen Kraftstoff beinhalten. Das klassische DRS wird abgeschafft, um den Fokus auf Sicherheit und Leistung zu lenken. Zudem erhalten die Formel-1-Autos Blinklichter in den Außenspiegeln, um die Sichtbarkeit nach Drehern oder bei schlechten Sichtverhältnissen zu verbessern (Quelle).
Ein weiteres zentrales Element ist die Verstärkung der Crashtests für das Monocoque, insbesondere beim Seitenaufprallschutz. Mit stärkeren Carbon- und Kevlar-Strukturen an kritischen Stellen wird die Sicherheit der Fahrer signifikant erhöht. Der Überrollbügel wurde so optimiert, dass er 23% mehr Belastung aushält. Auch die Halswirbelsäulen-Schutzmaßnahmen wie das HALO-System bleiben weiterhin im Einsatz, während die Fahrzeuge mit einer zweistufigen Crashstruktur ausgestattet werden. Diese neue Struktur führt dazu, dass bei kleineren Einschlägen die Nase des Fahrzeugs die Energie absorbiert, während bei stärkeren Kollisionen eine zweite Knautschzone aktiviert wird. Trotz all dieser Sicherheitsinnovationen wird das Mindestgewicht der Autos von 800 auf 768 Kilogramm gesenkt, was Ingenieure vor neue Herausforderungen stellt, innovative Lösungen zur Gewichtsreduktion zu entwickeln.
Die Formel 1 ist also auf dem besten Weg, nicht nur technisch, sondern auch sicherheitstechnisch neue Maßstäbe zu setzen. Mit dem Fokus auf Sicherheit und die Einführung neuer Technologien wird die kommende Saison sicherlich spannend und voller Überraschungen.