Heute ist der 6.02.2026 und wir werfen einen Blick auf die traurigen Ereignisse rund um die „Pratersauna“ in Wien, die in den letzten Wochen in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist. Der beliebte Club, bekannt für sein pulsierendes Nachtleben, hat aufgrund schwerwiegender Unstimmigkeiten und einer Insolvenz des Betreibers seine Schließung angekündigt. Diese Situation hat nicht nur die Fangemeinde erschüttert, sondern auch zu massiven Sachbeschädigungen an dem Grundstück geführt, das mittlerweile einem „Ruinen“-ähnlichen Zustand ähnelt. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf einen sechsstelligen Eurobetrag, was die Tragweite der Vorfälle unterstreicht. Für weitere Informationen zu diesem Vorfall können Sie die Quelle hier einsehen.
Die Polizei hat bereits Ermittlungen aufgenommen, nachdem Anzeige erstattet wurde. Zwischen dem 19. und 29. Januar 2026 wurden „schwere Sachbeschädigungen durch unbekannte Täterschaft“ an der Adresse der „Pratersauna“ verübt. Unklar bleibt, ob es sich um eine einzelne Tat oder mehrere Vorfälle handelt, da bisher kein Tatverdacht gegen bestimmte Personen besteht. Die Schäden umfassen massive Zerstörungen im Innen- und Außenbereich, darunter beschädigte Glasfronten, verwüstete Bodenbeläge, herausgerissene Installationen sowie Möbel und Pflanzenteile, die in den Pool geworfen wurden. Der Vorfall ist Teil einer Serie rechtlicher Auseinandersetzungen zwischen dem Betreiber, dem Gebäudeeigentümer und dem Pächter.
Hintergründe der Schließung
Die Probleme der „Pratersauna“ begannen Ende letzten Jahres, als feministische Kollektive ihr technisches Equipment aus dem Club zurückzogen. Dies geschah im Kontext einer Festnahme des Mieters des Gebäudes wegen versuchter Körperverletzung gegen seine Partnerin. In der Folge kam es zu Räumungsklagen, Mietstreitigkeiten und wirtschaftlichen Problemen, die schließlich in die Schließung des Clubs mündeten. Am 21. Januar 2026 wurde ein Insolvenzverfahren gegen die Firma des Pratersauna-Pächters eröffnet, nachdem gegenseitige Vorwürfe über nicht weitergeleitete Mietzahlungen laut wurden. Der Gastronom Martin Ho war als Gesellschafter der RHC Invest GmbH und Pächter der „Pratersauna“ tätig.
Die Ricemoney Hospitality Group, die als Betreiber fungierte, hat erklärt, dass ein langfristiger Betrieb aufgrund mangelnder tragfähiger Konzepte nicht möglich war. Sie äußern sich entsetzt über den Zustand des Geländes, können jedoch keine weiteren Kommentare abgeben. Ein Sprecher der Ricemoney Hospitality Group sprach von „politischen Manövern“ rund um die beteiligten Lager, was die Komplexität der Situation verdeutlicht.
Fazit und Ausblick
Die Schließung der „Pratersauna“ und die damit verbundenen Zerstörungen sind nicht nur ein Verlust für die lokale Kulturszene, sondern werfen auch Fragen zur Zukunft des Geländes und seiner Betreiber auf. Die Ermittlungen der Polizei werden entscheidend sein, um die Hintergründe der Sachbeschädigungen aufzuklären und mögliche Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen. In der Zwischenzeit bleibt abzuwarten, ob und wie sich die Situation um den Club weiterentwickeln wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die kulturelle Vielfalt in Wien zu bewahren. Weitere Informationen finden Sie auch in der Quelle hier.