In der Lange Gasse in Wien Josefstadt wird am Freitag ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Jumi blickt auf zehn Jahre erfolgreicher Käseproduktion zurück. Clemens Castan und Veit Watzal haben sich mit ihrem Unternehmen der Rohmilchkäse-Herstellung verschrieben und bieten eine exquisite Auswahl an Produkten, die nicht nur in der heimischen Gastronomie hoch im Kurs stehen.
Die Käse stammen vorwiegend aus den Käsereien der Familie Glauser im Schweizer Emmental. Hier wird vor allem der berühmte Schweizer Emmentaler AOP hergestellt, der mit einer Reifung von mindestens fünf bis sechs Monaten aufwarten kann. Dieser Käse zeichnet sich durch seinen nussig-würzigen Geschmack aus und ist in seiner Qualität geschmacklich anderen Emmentalern überlegen. Die Jumi-Experten liefern zudem nur Filetstücke mit Rinde an einer Seite, sodass die Kunden das Beste vom Besten erhalten.
Vielfältiges Käseangebot
Die Produktpalette von Jumi ist wahrlich beeindruckend. Dazu gehören unter anderem die beliebte Belper Knolle, die in Gourmetrestaurants oft über Tatar gerieben wird, sowie der trüffelgefüllte Weichkäse „La Bouse“, was so viel bedeutet wie „Kuhfladen“. Auch der ursprünglich geschützte Emmentaler mit seinen charakteristischen Löchern erfreut sich großer Beliebtheit.
Bei der Herstellung des Emmentalers wird besonders auf die Qualität geachtet: Die Rohmilch stammt zu 100 Prozent von Kuhrohmilch und ist frei von Laktose. Diese sorgfältige Handhabung garantiert, dass der Käse nicht nur hervorragend schmeckt, sondern auch gesund ist. Der Fettgehalt liegt bei etwa 45 % F.i.Tr – ein echtes Geschmackserlebnis für Käseliebhaber.
Der Herstellungsprozess
Doch wie entsteht eigentlich so ein feiner Käse? Die Käseherstellung ist ein mehrstufiger Prozess, der verschiedene Arbeitsschritte umfasst. Zunächst wird die Milch gefiltert, und bei der Produktion von Rohmilchkäse entfällt die Pasteurisierung. Danach folgt die Dicklegung der Milch durch die Zugabe von Milchsäurebakterien und Lab, wodurch die Masse gerinnt und die sogenannte Dickete entsteht. Dieser Käsebruch wird dann in Stücke geschnitten und gepresst, bevor das Salzbad oder die Trockensalzung stattfindet. Schließlich reift der Käse in modernen Reifekellern, wo Temperatur und Feuchtigkeit sorgfältig überwacht werden, um dem Käse seinen einzigartigen Charakter zu verleihen.
Jumi hat es in den letzten zehn Jahren geschafft, die Liebe zur Käsekunst in Wien zu verbreiten. Mit einem guten Händchen für geschmackliche Exzellenz und einem tiefen Verständnis für handwerkliches Können hat Jumi nicht nur seinen Platz in der Wiener Gastronomie gefunden, sondern ist auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden. Ein Besuch bei Jumi ist für jeden Käseliebhaber ein Muss – denn hier gilt: das ist wirklich kein Käse!
Für mehr Informationen über die Produkte und deren Herstellung können Interessierte die Webseiten von Die Presse und der Käse besuchen, oder sich über die allgemeinen Prozesse der Käseherstellung auf Ich liebe Käse informieren.