Heute ist der 6.02.2026 und in Wien bereitet sich die Gemeinschaft der Jesus-Biker auf ein außergewöhnliches Ereignis vor. Thomas Draxler, der Gründer dieser lebendigen Gruppe, organisiert die dritte Friedensfahrt (Peace-Ride) nach Wien. Diese Tour, die im Juni 2026 stattfinden wird, hat ein besonderes Ziel: Wien, und nicht etwa den Vatikan. Die Jesus-Biker setzen ein starkes Zeichen für den Frieden und den Umweltschutz, inspiriert durch die Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus.
Im Mittelpunkt der Friedensfahrt steht ein elektrisches Motorrad, eine Livewire S2 Mulholland, das Draxler einer international bekannten Persönlichkeit vorführen möchte – deren Name bleibt jedoch ein Geheimnis. Roland Kess und David Windgassen sind mit der Vorbereitung des E-Motorrads betraut und gründen dafür ein neues Unternehmen namens „WindKess“, das seinen Sitz in Theres-Horhausen, östlich von Schweinfurt, haben wird. Windgassen hebt hervor, dass der Fokus auf der Verbindung von klassischem Design und modernen, nachhaltigen Ansätzen liegt.
Der Benefizged Gedanke
Ein zentrales Anliegen der Jesus-Biker ist der Umweltschutz, und nach der Friedensfahrt wird das E-Motorrad versteigert, um ein Hilfsprojekt in Madagaskar zu unterstützen. Die vorherige Versteigerung einer BMW R 18 Transcontinental brachte stolze 130.000 Euro ein, die für die Schulbildung von Kindern in Madagaskar verwendet wurden. Dieses Engagement zeigt, wie wichtig der Gruppe soziale Verantwortung und Bildung sind.
Ein weiterer Aspekt, der die Jesus-Biker hervorhebt, ist die Verbindung zur Päpstlichen Missionswerke in Österreich, bekannt als Missio. Diese Organisation setzt sich dafür ein, dass Kindern in Madagaskar eine bessere Zukunft ermöglicht wird. Missio ist in Wien ansässig und stellt Informationen und Inhalte für Medienvertreter bereit. Die Nutzung dieser Inhalte setzt die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen voraus und ist ausschließlich für berufliche redaktionelle Zwecke gedacht. Es ist wichtig, dass die Inhalte nicht in anstößigem oder gesetzeswidrigem Kontext verwendet werden.
Die Tradition der Motorradspenden
Die Jesus-Biker haben eine Tradition, Motorräder für einen guten Zweck zu spenden. Bei der letzten Friedensfahrt wurde ein Motorrad zum Papst nach Rom gebracht, wo es gesegnet und signiert wurde. Diesmal wird die Livewire S2 Mulholland versteigert, und es wird ein Mindestgebot in sechsstelliger Höhe angestrebt. Der Erlös dieser Auktion wird ebenfalls an Missio Österreich gespendet, um den Kindern in Madagaskar zu helfen, die in schwierigen Bedingungen im Mica-Abbau arbeiten müssen.
Thomas Draxler, der auch Heilpraktiker mit eigener Praxis in Schaafheim ist, feierte kürzlich 30 Jahre Zulassung und bringt seine Leidenschaft für Motorräder und sein Engagement für soziale Projekte zusammen. Die Jesus-Biker zeigen, wie man mit einem klaren Ziel und gemeinschaftlichem Zusammenhalt Großes bewirken kann.