Heute ist der 13.02.2026 und wir werfen einen Blick auf die Entwicklungen in der Inneren Stadt Wien, wo Markus Figl, ein prominenter Politiker der ÖVP, seit dem 22. Dezember 2015 als Bezirksvorsteher agiert. Vor kurzem feierte die ÖVP Wien sein zehnjähriges Amtsjubiläum mit einer Festveranstaltung, bei der Wegbegleiter wie Gernot Blümel, Nico Marchetti, Ingrid Korosec und Dieter Steup ihre Wertschätzung für Figl zum Ausdruck brachten. Die Themen der Reden reichten von Figls Aufstieg unter der ehemaligen Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel bis hin zu der Hoffnung, dass er eines Tages Bürgermeister werden könnte.
Figl, geboren am 14. November 1973, ist nicht nur ein erfahrener Politiker, sondern auch der Großneffe von Leopold Figl, der von 1945 bis 1953 Bundeskanzler war. In seiner politischen Laufbahn, die von der Jungen Volkspartei bis zu verschiedenen wichtigen Ämtern in der Regierung reicht, hat Figl stets die Verbindung zu den Bürgern betont. Er sieht sich als Verfechter einer lebenswerten Innenstadt und hat sich über die Jahre für die Verkehrsberuhigung und die Erhaltung des historischen Charakters Wiens eingesetzt.
Erfolge und Herausforderungen
In seinen Ausführungen nannte Figl einige Erfolge seiner Amtszeit, darunter die Sanierung des Stephansplatzes mit österreichischem Granit und die Schaffung von Begegnungszonen in der Herrengasse. Auch Projekte am Neuen Markt, Michaelerplatz, Postgasse und Dominikanerbastei stehen auf seiner Erfolgsbilanz. Gleichzeitig musste er sich während seiner Amtszeit mit Herausforderungen wie der Corona-Krise und der Inflation auseinandersetzen. Diese Krisen haben den Fokus auf eine gute fraktionsübergreifende Zusammenarbeit im Bezirk gelenkt.
Ein zentrales Anliegen Figls ist die Förderung des Qualitätstourismus und die Bekämpfung des Massentourismus. Dazu gehören Maßnahmen wie die Beschränkung von Gruppengrößen bei Touristenführungen. Mit einem klaren Blick auf die Zukunft plant Figl, die neu eingeführte Verkehrsberuhigung und die Linienführung der Citybusse in den Alltag der Bürger zu integrieren.
Visionen für die Zukunft
Für die kommenden zehn Jahre hat Figl eine Reihe von Visionen formuliert. Dazu zählen ein Strategiekonzept für den öffentlichen Raum, das Bürgerbefragungen einbezieht, sowie der Wunsch nach mehr Begrünung und dem Erhalt des historischen Charakters der Stadt. Er plant zudem, die Gespräche zur Streichung Wiens von der Roten Liste der UNESCO fortzusetzen. Figl betont, dass er weiterhin Bezirksvorsteher bleiben möchte und derzeit keine anderen politischen Ambitionen hegt.
Mit einem klaren Fokus auf Stadtentwicklung, Gemeinwohl, Nachhaltigkeit und Sicherheit möchte Figl die Volkspartei als konstruktive politische Kraft im urbanen Raum positionieren. Dies geschieht im Kontext einer neu aufgestellten ÖVP Wien, die nach den Wahlen am 27. April 2025, bei denen die Partei 9,7 % der Stimmen erhielt, eine frische Strategie entwickeln möchte.
Markus Figl ist nicht nur ein Politiker mit einer bemerkenswerten Familiengeschichte und einem beeindruckenden Werdegang, sondern auch jemand, der sich mit Herzblut für die Zukunft der Inneren Stadt Wien einsetzt. Sein Engagement und seine Visionen für eine lebenswerte Innenstadt sind ein wichtiger Bestandteil der politischen Landschaft der Stadt.
Für weitere Informationen über Markus Figl und seine politische Karriere können Sie die Wikipedia-Seite besuchen oder den Artikel auf MeinBezirk lesen.