In einem spannenden neuen Videoformat erkundet der deutsche TV-Koch Tim Mälzer zusammen mit dem Guide-Michelin-Koch Lukas Mraz die kulinarische Landschaft Wiens. Die Episode des Formats „Hungry for More“, das die Stadt als Essensmetropole präsentiert, gewährt Einblicke in authentische Essensorte, wo auch Köche selbst gerne speisen und Inspiration finden können. Zu den besuchten Restaurants gehören unter anderem das Cucina Itameshi, die Rundbar, Ostwind, das Salzamt und das Café Anzengruber. Mälzer zeigt sich begeistert vom Kaiserschmarrn, den er im Salzamt als sein Lieblingsgericht auswählt.
Doch nicht alles ist nur Freude, denn Mälzer äußert auch seine Erschöpfung über die Arroganz der Wiener hinsichtlich ihrer Mehlspeisen. In einem humorvollen Moment fragt er, ob ihm der Ausdruck „Schleich di“ Zugang zu den exklusiven Lokalen verschafft. Mraz reagiert darauf mit einem schalkhaften Vorschlag: „Schleich di, du Arschloch“, was die Atmosphäre der Erkundung auflockert. Das Video ist Teil einer größeren Initiative von WienTourismus, die in den kommenden Wochen zwei weitere Episoden über Wirtshauskultur und Street Food plant.
Wiens kulinarische Vielfalt
Wien ist nicht nur für seine traditionelle Küche bekannt, sondern auch für die Verschmelzung verschiedener kulinarischer Einflüsse. Die Stadt hat sich als internationale Genussmetropole etabliert, die eine Vielzahl an gastronomischen Erlebnissen bietet. Neben den klassischen Gerichten wie dem Wiener Schnitzel, Tafelspitz und Apfelstrudel, finden sich auch moderne Interpretationen und innovative Restaurants, die mit neuen Zutaten und Techniken experimentieren. Diese kulinarische Vielfalt wird durch die kulturelle Offenheit Wiens unterstrichen, die es ermöglicht, verschiedene Küchen wie die italienische und asiatische zu integrieren.
Norbert Kettner, Geschäftsführer von WienTourismus, hebt hervor, dass Wien nicht nur Namensgeberin eines eigenen Speisenstils ist, sondern auch eine zentrale Rolle in der gastronomischen Wertschöpfung Österreichs spielt. Mehr als ein Drittel der österreichischen Gastro-Beschäftigten findet sich in der Stadt, die auf Platz acht in der Liste der „100 Best Food Cities“ von TasteAtlas rangiert. Zudem hat der Guide Michelin Wien als eine von drei europäischen „Exciting Foodie Destinations 2025“ ausgezeichnet.
Ein Blick in die Zukunft
Das Themenjahr 2026 verspricht mit „Vienna Bites: Küche, Kultur, Charakter“ spannende Einblicke in die gastronomische Szene der Stadt. Über 500 Gastrobetriebe werden in der City Guide App „ivie“ vorgestellt, und die offizielle Website bietet einen umfassenden Überblick über die kulinarischen Highlights Wiens in 12 Sprachen. Für Inhaber:innen der Vienna City Card gibt es zudem 20 Prozent Ermäßigung in Partnerrestaurants, was den Genuss noch zugänglicher macht.
Die kommende Episode über die Wirtshauskultur wird die Definition und Atmosphäre von Wiener Wirtshäusern beleuchten, während die Street Food 2.0-Folge die Entwicklung der urbanen Esskultur in Wien zeigt. All dies trägt dazu bei, die Stadt als ein Zentrum kulinarischer Innovation und Tradition zu positionieren, das sowohl Einheimische als auch Touristen anspricht.
Insgesamt ist Wien nicht nur ein Ort für die Liebhaber traditioneller Gerichte, sondern auch ein Schmelztiegel für moderne Gastronomie und internationale Einflüsse. Die Stadt bietet eine reichhaltige Esskultur, die von der Kaffeehauskultur über innovative Restaurants bis hin zu traditionellen Märkten wie dem Naschmarkt reicht. Diese Vielfalt zeigt sich nicht nur in den Speisen, sondern auch in der gemütlichen Atmosphäre, die Wien zu einem einzigartigen Ort für kulinarische Entdeckungen macht. Die Erkundungen von Mälzer und Mraz sind ein weiterer Schritt, diese facettenreiche Genusswelt zu präsentieren.
Das vollständige Video ist auf dem offiziellen Kanal des Wien Tourismus auf YouTube verfügbar und bietet nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische neue Perspektiven auf die kulinarische Vielfalt der Stadt. Wer sich für die Entdeckungen und die kulturelle Tiefe Wiens interessiert, sollte sich diese spannende Reise durch die Essensmetropole nicht entgehen lassen. Weitere Informationen finden Sie in den ausführlichen Berichten von Kurier und Wien.gv.at.