In Hietzing sorgt die Sperre der Maxingstraße für erhebliche Umleitungen und Änderungen im Verkehrsfluss. Grund für die Maßnahmen sind umfangreiche Bauarbeiten, die bis Dezember 2023 andauern werden. Die Wiener Netze verlegen neue Fernwärme- und Wasserleitungen, um die Infrastruktur für die wachsende Bevölkerung im Südwesten Wiens zu modernisieren und zu erweitern. Damit wird auch das Kesselhaus im Schlosspark Schönbrunn angeschlossen.
Durch die Sperrung kommt es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in der Fasangartengasse und der Lainzer Straße. Umleitungen betreffen nicht nur den Auto- und Radverkehr, sondern auch vier Buslinien. Die Buslinien 56A und 56B fahren über die Hietzinger Hauptstraße und Lainzer Straße, während sie ab der Haltestelle Preyergasse regulär weiterfahren. Die Linien 58A und 58B nehmen hingegen einen Rundkurs in Fahrtrichtung Atzgersdorf und Hietzing, wobei die Haltestelle Montecuccoliplatz verlegt wurde.
Einblicke aus der Nachbarschaft
Die Anwohner der Maxingstraße dürfen trotz der Baustelle weiterhin zu ihren Hauseinfahrten fahren. Der Abschnitt zwischen Montecuccoliplatz und Trauttmansdorffgasse bleibt jedoch für die Durchfahrt gesperrt. Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl hebt die Notwendigkeit dieser Maßnahmen hervor, um eine alternative Energieversorgung zu gewährleisten und die Infrastruktur zu modernisieren.
Walter Wendt, Betreiber des „Maxingstüberls“, zeigt sich optimistisch und berichtet von keinen negativen Auswirkungen auf sein Geschäft. Im Gegensatz dazu äußert Veronika Korbei, eine Kunsthistorikerin und Geschäftsinhaberin, dass sie weniger Verkehr wahrnimmt, jedoch keine Vorteile für ihr Geschäft durch die Fernwärme sieht.
Details zur Baustelle
Die Maxingstraße wird offiziell am 19. Dezember wieder freigegeben, und bis dahin bleibt die Verkehrssituation angespannt. Für weitere Informationen können sich Interessierte direkt an die Wiener Netze wenden unter der Telefonnummer 050/128 91 777 oder per E-Mail an aufgrabung@wienernetze.at.
Die Sperre der Maxingstraße ist Teil eines größeren Plans zur Verbesserung der städtischen Infrastruktur und zur Sicherstellung einer nachhaltigen Energieversorgung. Diese Maßnahmen sind besonders wichtig, da die Stadt Wien weiterhin wächst und neue Wohnprojekte im Südwesten geplant sind. Die Bauarbeiten, die aufgrund ihrer Bedeutung für die zukünftige Energieversorgung notwendig sind, werden von der Stadtverwaltung und den zuständigen Unternehmen mit Nachdruck vorangetrieben, um die Auswirkungen auf die Anwohner und den Verkehr so gering wie möglich zu halten.
Für weitere Informationen über die Bauarbeiten und deren Auswirkungen kann die Quelle hier und die ergänzende Berichterstattung hier nachgelesen werden.