In Hietzing wird die Maxingstraße bis Dezember 2026 zur Baustelle. Die Initiative zur Verlegung einer neuen Fernwärme-Leitung, die im Auftrag von Wien Energie durch die Wiener Netze umgesetzt wird, hat bereits im Januar mit den Vorbereitungen begonnen. Ab dem 7. April wird die Maxingstraße für den öffentlichen und individuellen Verkehr gesperrt, jedoch bleibt die Zufahrt für unmittelbare Anrainer möglich. Umleitungen für Buslinien werden ebenfalls eingerichtet, um den Verkehrsfluss in der Umgebung so gut wie möglich zu erhalten. Dieses umfangreiche Projekt zielt darauf ab, die Energieversorgung im 13. Bezirk nachhaltig zu verbessern.

Die neue Leitung wird zwischen dem Montecuccoliplatz und der Trauttmansdorffgasse über die Volkgasse und Hanselmayergasse verlegt. Im Rahmen der Bauarbeiten wird auch die Wasserleitung erneuert und der Straßenbelag saniert, was die Lebensqualität für die Anrainer langfristig erhöhen soll. Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl (ÖVP) hat bereits um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauphase gebeten und lädt die Anwohner zu Infoabenden am 24. und 25. Februar ein, die in der Orangerie im Tiergarten stattfinden. Hier haben die Bürger die Möglichkeit, Fragen an Vertreter von Bezirk, Stadt Wien, Wiener Netze und Wiener Linien zu stellen. Eine Anmeldung ist bis zum 19. Februar erforderlich.

Umfangreiche Bauarbeiten und ihre Auswirkungen

Die Bauarbeiten, die offiziell im Februar 2026 beginnen, sollen bis Dezember desselben Jahres abgeschlossen sein. Während dieser Zeit werden temporäre Umleitungen eingerichtet, um den Verkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Informationsveranstaltungen bieten den Anwohnern nicht nur einen Einblick in die Bauarbeiten, sondern auch in die geplanten Umleitungen und deren Auswirkungen auf den Alltag. Die Koordination aller Arbeiten wird von einem Baustellenkoordinator der Stadt Wien übernommen, um die Beeinträchtigungen für die Anwohner zu minimieren.

Kürzlich gab es Berichte über Probleme im Fernwärmenetz in Wien, darunter auch auf der Mariahilfer Straße und in Simmering. Leser berichteten von dampfenden Kanaldeckeln und einem großflächigen Ausfall der Fernwärme, der tausende Haushalte betroffen hat. Ein Sprecher der Wiener Netze bestätigte einen Schaden, der am 2. Dezember festgestellt wurde, ohne jedoch eine genaue Zahl der betroffenen Haushalte zu nennen. Das Fernwärmenetz gilt als „träge“, was bedeutet, dass Druck und warmes Wasser in den Leitungen erhalten bleiben, auch wenn der Zustrom unterbrochen ist. Ein Temperaturabfall bei Heizungen und Warmwasser tritt also nicht sofort ein, sondern verzögert sich.

Für die Anwohner in Hietzing ist es daher besonders wichtig, über die laufenden Bauarbeiten und die Situation im Fernwärmenetz informiert zu sein. Die kommenden Monate werden entscheidend für die Verbesserung der Infrastruktur im 13. Bezirk sein und sollten von allen Betroffenen aufmerksam verfolgt werden.

Weitere Informationen zu den Bauarbeiten finden Sie in der Quelle hier, während Details zur Situation im Fernwärmenetz in der Quelle hier nachzulesen sind. Aktuelle Entwicklungen zu Fernwärmegebrechen können Sie ebenfalls in der Quelle hier verfolgen.