Heute ist der 21.02.2026, und in Hietzing gibt es viel Gesprächsstoff unter den Bewohnerinnen und Bewohnern. In den letzten Wochen wurden zahlreiche Wünsche und Anliegen geäußert, die die Lebensqualität im Bezirk betreffen. Die Hietzingerinnen und Hietzinger haben in Leserbriefen ihre Perspektiven und Ideen geteilt, die von Kritik am neuen Busfahrplan bis hin zu Wünschen für mehr Sicherheit und besseren Service reichen. Besonders im Fokus steht der neue Fahrplan der Linien 53B, 54A und 54B, der bei vielen Anwohnern auf Unmut stößt. Die Wartezeiten an der Station Gobergasse haben sich verlängert, und die frühere Frequenz von Bussen alle 10 Minuten wird schmerzlich vermisst. Senioren berichten von Nachteilen, die die Umstellung für sie mit sich gebracht hat.
Ein weiterer Wunsch, der laut geäußert wird, betrifft die Sicherheit von kleinen Hunden. Viele Halter kleiner Rassen fühlen sich durch größere Hunde gefährdet und fordern eine spezielle Hundezone am Roten Berg, um ihren Tieren ein sicheres Umfeld zu bieten. Auch der seit über 10 Jahren angekündigte Supermarkt am Montecuccoliplatz bleibt ein unerfüllter Wunschtraum der Hietzinger Bevölkerung. Die Unzufriedenheit über die Gehwegverlängerung an der Hietzinger Hauptstraße ist ebenfalls spürbar. Fußgänger, insbesondere ältere Personen, haben Schwierigkeiten an Ampeln, die oft auf Rot springen. Hier wird ein Schutzdach an stark frequentierten Stellen, wie am Hackinger Steg und bei der U4 Hietzing, als Lösung vorgeschlagen.
Öffentlicher Nahverkehr und Haustiere
In Zusammenhang mit den Wünschen der Hietzinger Bevölkerung zu mehr Sicherheit und besserer Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist es interessant zu wissen, dass Haustiere im öffentlichen Nahverkehr des VRR willkommen sind, ohne zusätzliche Kosten. Dies gilt auch für Hunde, die unter bestimmten Voraussetzungen mitgenommen werden dürfen. Wichtig ist, dass die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet wird und andere Fahrgäste nicht belästigt werden. Hunde müssen an der Leine geführt werden und aggressive Tiere benötigen einen Maulkorb. Für die Hietzinger, die sich eine Hundezone wünschen, könnte dies eine weitere Überlegung wert sein, da die Mitnahme von Hunden in öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtert wird.
Zusätzlich dürfen auch Kleintiere wie Katzen, Kaninchen und Vögel in geeigneten Behältern mitgenommen werden. Diese Regelungen bieten den Tierhaltern in Hietzing mehr Flexibilität und die Möglichkeit, ihre Haustiere sicher zu transportieren. Blindenführhunde sind immer zur Beförderung zugelassen, was einen wichtigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen leistet. Bei Fragen zur Mitnahme von Haustieren können sich Interessierte an das Verkehrsunternehmen in ihrer Stadt wenden, was in Hietzing besonders relevant ist, wenn man die aktuellen Diskussionen um die Anbindung betrachtet.
Ein Blick in die Zukunft
Die Anliegen der Hietzinger Bevölkerung sind vielschichtig und spiegeln den Wunsch nach einem besseren Lebensumfeld wider. Von der kritischen Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Nahverkehr bis hin zu den Wünschen nach mehr Sicherheit für Haustiere und Senioren – die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger sollten gehört werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die Anliegen ernst nehmen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Die Schaffung von mehr Hundezonen oder die Verbesserung der Busanbindung könnten dabei helfen, die Lebensqualität im Bezirk Hietzing nachhaltig zu steigern.