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Der Wiener Zinshausmarkt zeigt sich aktuell in einem Aufschwung, der die Milliardengrenze überschreitet. Damit wird ein wichtiger Schritt seit 2022 vollzogen und das Verkaufsvolumen für 2025 wird auf rund 1,04 Milliarden Euro geschätzt. Dies entspricht einem Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Transaktionen hat sich ebenfalls erhöht und liegt nun bei 348, was einem Plus von 18 Prozent entspricht. Besonders in den Bezirken Wieden (4. Bezirk) und Alsergrund (9. Bezirk) ist ein spürbarer Preisanstieg zu verzeichnen, während die Mindestpreise in den 1., 4. und 9. Bezirk zwischen 2 und 6 Prozent steigen werden.

Die Quadratmeterpreise im Alsergrund bewegen sich zwischen 3.320 und 6.090 Euro. Der aktuelle Minimalpreis in Wien beträgt 1.540 Euro pro m², während in den Toplagen Maximalpreise von bis zu 10.557 Euro erzielt werden. Auf der anderen Seite zeigen die Bezirke 5, 6 und 10 Rückgänge, während der 17. Bezirk Hernals mit einem Rückgang von 15,3 Prozent besonders negativ auffällt. Hier wurden fünf Zinshäuser unter dem aktuellen Marktniveau verkauft. Die durchschnittliche Rendite am Wiener Zinshausmarkt liegt bei 3,15 Prozent, wobei die Renditen in den Außenbezirken zwischen 3 und 4 Prozent und in den inneren Bezirken zwischen 1,4 und 2,4 Prozent schwanken.

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Marktentwicklung und Herausforderungen

Eine Analyse des Marktes zeigt, dass die verfügbaren Zinshäuser aus der Gründerzeit stark abnehmen – der Bestand verringert sich um 42 Objekte auf 13.346. Hauptgründe hierfür sind die Umwandlung in Wohnungseigentum und Nutzungsänderungen. Trotz dieser Herausforderungen wird die Marktentwicklung überwiegend positiv eingeschätzt. Die Anzahl der Anfragen steigt, und es wird ein weiteres Wachstum des Transaktionsvolumens im Jahr 2023 erwartet. Laut einer weiteren Quelle hat sich der Wiener Zinshausmarkt 2025 stabilisiert und teilt sich in zwei Segmente: das klassische Zinshaus-Segment und den institutionellen Neubau mit Großdeals.

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Das Gesamtvolumen beträgt aktuell 1,292 Milliarden Euro, wobei 200 Transaktionen bis zum heutigen Tag einen Rückkehr zur Substanz zeigen. Der Markt ist in zwei Hälften geteilt: Das klassische Zinshaus-Segment verzeichnet 645 Millionen Euro bei 177 Deals. Hierbei dominieren Firmen auf der Käuferseite mit etwa 81 Prozent, während private Käufer bei Einzeltransaktionen eine bedeutende Rolle spielen.

Preistrends und Kaufverhalten

Die Preise auf dem Markt haben sich in den letzten Jahren verändert. Obwohl die durchschnittlichen Quadratmeterpreise 2024 auf 3.384 Euro gesenkt wurden, was einen Rückgang von etwa 10 Prozent im Vergleich zu 2023 darstellt, bleibt die durchschnittliche Rendite stabil bei 2,9 Prozent. Anstiege der Quadratmeterpreise wurden in den Bezirken Mariahilf, Alsergrund, Favoriten, Simmering und Hietzing festgestellt, während in anderen Bezirken wie Margareten und Neubau Preissenkungen zu beobachten sind.

Die „Mietpreisbremse“ hat ebenfalls Einfluss auf die Entwicklung des Wiener Mietwohnungsmarktes und lässt eine Preissteigerung in diesem Segment unwahrscheinlich erscheinen. Dies ist besonders relevant, da der Bedarf an Mietwohnungen aufgrund der Bevölkerungsentwicklung nach wie vor hoch bleibt. Der Zinshausmarkt bleibt somit diszipliniert und berechenbar, was für Käufer und Investoren von großer Bedeutung ist.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen im Wiener Zinshausmarkt, lohnt sich ein Blick auf die detaillierten Analysen und Berichte, beispielsweise von Die Presse oder Manzl Immobilien.