Im Stift St. Peter am Rupertusplatz 5 ist es bald wieder so weit: Die beliebte „Aussteckzeit“ beginnt am Sonntag, den 5. April. Hier erwartet die Besucher eine Woche voller regionaler Köstlichkeiten und musikalischer Unterhaltung. Die Veranstaltung dauert bis zum Sonntag, den 12. April, und ist täglich von 17 bis 23 Uhr geöffnet. Die Dornbacher Buschenschank lädt ein, die Pforten zu durchschreiten und die Atmosphäre zu genießen.

Ein ganz besonderes Highlight wird die Speisenweihe am Ostersonntag um 17 Uhr sein, die von Pfarrer Karl Engelmann geleitet wird. Neben der feierlichen Eröffnung gibt es auch musikalische Darbietungen: Am Dienstag, den 7. April, werden Rudi Koschelu und Marie-Theres Stickler ab 19 Uhr mit Wienerliedern für beste Stimmung sorgen. Zum feierlichen Abschluss der Schankzeit tritt am Samstag, den 11. April, ab 18.30 Uhr Filip Bartenbach mit dem „Nuevo Jazztett“ auf. Die Webseite www.stiftstpeter.at informiert über weitere „Aussteckt“-Termine im Sommer.

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Regionale Produkte und Weinverkauf

Die Veranstaltung bietet nicht nur eine Bühne für Musik und Geselligkeit, sondern auch einen Ab Hof-Verkauf regionaler Produkte der Gutsverwaltung Dornbach. Die Gutsverwaltung bewirtschaftet 8 Hektar der „Alsegger Rieden“ in Hernals und baut verschiedene Weinsorten an: Grünen Veltliner, Rheinriesling, Weißburgunder und Müller Thurgau. Auch der Heurigenbetrieb „Pfarrer in Dornbach“ öffnet am 5. April seine Türen.

Die Gäste können sich zudem auf die Möglichkeit freuen, im Hofladen des Klosters Wein zu kaufen. Der Verkauf findet Montag bis Freitag von 16 bis 18 Uhr statt. Unter den Angeboten befinden sich der „Messwein“, ein Wiener Gemischter Satz, sowie der „Prälatenwein“ und der Klassiker, der Grüne Veltliner. Diese Weine sind ein fester Bestandteil der Heurigenkultur, die in Wien eine lange Tradition hat.

Die Tradition des Heurigen

Der Begriff „Heuriger“ bezeichnet nicht nur den Jungwein, sondern auch die Lokalität, in der dieser ausgeschenkt wird. Die Geschichte des Heurigen reicht bis in die Zeit der Römer zurück, als der Ausschank von Wein bereits praktiziert wurde. Kaiser Joseph II. legalisierte 1784 den Ausschank von Wein und legte damit die Grundlage für das, was wir heute als Heurigenkultur kennen. In Wien ist der Weinbau eng mit der Geschichte der Stadt verbunden, und die typischen Heurigen bieten nicht nur hervorragende Weine, sondern auch regionale Speisen wie Wurst- und Käsesorten, Brettljause und warme Gerichte an.

Die Heurigenlokale dürfen nur selbsterzeugte Getränke und kalte Speisen verkaufen, während gewerbliche Heurige auch warme Speisen und zugekaufte Getränke anbieten dürfen. Diese Regelungen variieren in den Bundesländern, was die Heurigenkultur in Österreich so vielfältig macht. Ein Besuch im Stift St. Peter während der Aussteckzeit ist somit nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern auch eine Reise in die Geschichte des Weinbaus in Wien.