Heute ist der 25.02.2026 und in Floridsdorf läuft die Radwegoffensive in Wien weiter auf Hochtouren. Die Stadt plant, bis Ende des Jahres 33 neue Projekte mit insgesamt rund 12,5 km neuer Radverkehrsinfrastruktur umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf Lückenschlüssen und der Fortsetzung großer Radachsen, ein Schritt, der die Fahrradfreundlichkeit in der Stadt weiter steigern soll. Mobilitätsstadträtin Ulli Sima, NEOS-Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner und Bezirksvorsteher Georg Papai stellten diese ambitionierten Pläne vor, die auf den bereits über 100 km neuer Radinfrastruktur im Hauptradwegenetz aufbauen, die seit Beginn der Offensive umgesetzt wurden. Quelle.
Ein Blick auf die geplanten Projekte zeigt, dass nicht nur bestehende Strecken fortgesetzt, sondern auch neue Radwege geschaffen werden. So wird die Äußere Mariahilfer Straße weiter ausgebaut, und in Floridsdorf stehen Lückenschlüsse in der Oberen Donaustraße, Lehmanngasse und Brünner Straße auf dem Programm. Ein weiterer wichtiger Schritt ist der neue Zwei-Richtungs-Radweg auf der Oberen Donaustraße in der Leopoldstadt mit einer Länge von 410 m. Auch die Landstraßer Hauptstraße wird klimafit umgestaltet, inklusive neuer Radwege und Bäume.
Geplante Erweiterungen und Verbesserungen
Insgesamt werden zahlreiche Bezirke von der Offensive profitieren. Im 3. Bezirk wird die Radinfrastruktur entlang der Linie 18 ausgebaut, während im 9. Bezirk neue Radwege rund um den Julius-Tandler-Platz entstehen. Zudem gibt es in Inner-Favoriten einen neuen Radweg in der Neilreichgasse sowie die Fortsetzung des Projekts Äußere Mariahilfer Straße im 15. Bezirk. Auch in der Donaustadt wird ein neuer Zwei-Richtungs-Radweg auf der Erzherzog-Karl-Straße gebaut. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Plans zur Verbesserung der Radwege in Wien und sollen die Sicherheit und den Komfort für Radfahrer erhöhen.
Die interaktive Online-Karte, die für alle Projekte zur Verfügung steht, bietet einen detaillierten Überblick über die geplanten Radwege und deren Verlauf. Dies ist besonders wichtig, um die Bürgerinnen und Bürger über die Veränderungen zu informieren und sie zur Nutzung der neuen Infrastruktur zu ermutigen.
Fahrradfreundlichkeit im Städtevergleich
Im Kontext der Radwege-Infrastruktur zeigt sich, dass das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität in Deutschland und Österreich zunehmend wächst. Städte vergleichen ihre Radwege-Infrastruktur und lernen von den Best Practices anderer. Fahrradfreundlichkeit beeinflusst nicht nur die Lebensqualität, sondern auch den Radverkehrsanteil in den Städten. Investitionen in Radwege erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern fördern auch umweltfreundliche Verkehrsmittel.
Das Beispiel von Städten wie Münster, wo 77% der Bevölkerung regelmäßig das Fahrrad nutzt, zeigt, wie wichtig eine gut ausgebaute Radwege-Infrastruktur ist. Auch in Wien wird durch die Radwegoffensive ein klarer Schritt in diese Richtung unternommen. Die geplanten Maßnahmen sind nicht nur ein Zeichen für die wachsende Bedeutung des Radverkehrs, sondern auch ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren urbanen Mobilität. Quelle.