Wien hat sich das Ziel gesetzt, die Radinfrastruktur in der Stadt bis 2026 erheblich auszubauen. Besonders in Floridsdorf wird ein bedeutendes Projekt in Angriff genommen, das die Sicherheit und den Komfort für Radfahrerinnen erheblich verbessern soll. Laut den Plänen wird auf der Brünner Straße eine 960 Meter lange Lücke geschlossen. Der Abschnitt zwischen Am Spitz und Karl-Schäfer-Gasse wird umgestaltet, um eine durchgehende Radverbindung zu schaffen.
Mobilitätsstadträtin Ulli Sima betont die Notwendigkeit sicherer Radwege und unterstreicht, dass diese Maßnahmen nicht nur der Sicherheit dienen, sondern auch die wachsende Zahl der Radfahrerinnen in Wien unterstützen. Die neue Radverbindung wird bestehende Radwege auf der Prager Straße, Angerer Straße und Floridsdorfer Hauptstraße miteinander verbinden. Künftig können Radfahrer von der Floridsdorfer Brücke bis zur Lundenburger Gasse auf Zwei-Richtungsradwegen fahren. Der bestehende ostseitige Einrichtungsradweg in der Brünner Straße wird zu einem Zwei-Richtungsradweg ausgebaut.
Grünflächen und Bäume für ein besseres Stadtklima
Ein weiteres Highlight des Projekts ist die Pflanzung von insgesamt 23 neuen Bäumen entlang des neuen Radwegs sowie die Schaffung von etwa 300 Quadratmetern Grünflächen. Bezirksvorsteher Georg Papai hebt die Bedeutung von Sicherheit und Lückenschlüssen als Hauptziele hervor. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen Radweg-Offensive, die in dieser Woche mit weiteren Radprojekten fortgesetzt wird.
In der gesamten Stadt Wien werden von 2021 bis 2024 knapp 100 Kilometer neuer Radinfrastruktur im Hauptradwegnetz geschaffen. Zusätzlich sind 52 Kilometer Radverkehrsanlagen im Bezirksnetz geplant. Das Ziel dieser Offensive ist es, sichere, durchgängige und komfortable Radverbindungen für alle Altersgruppen zu gewährleisten. Projekte wie die Umgestaltung der Meiselstraße zu einer begrünten Fahrradstraße oder die Verbesserung der Verbindung am Praterstern verdeutlichen den ambitionierten Ansatz der Stadt, dem Radverkehr in Wien einen höheren Stellenwert zu geben.
Die Zukunft des Radfahrens in Wien
Die Radweg-Offensive 2025 umfasst mehrere Projekte, die alle darauf abzielen, das Radfahren in Wien attraktiver und sicherer zu machen. Dazu gehören unter anderem der Klimahighway von der Alten Donau bis zum Marchfeldkanal und die separaten Rad- und Fußverkehrswege am Donaukanal. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Stadt nicht nur auf die Bedürfnisse der Radfahrerinnen eingeht, sondern auch aktiv zur Verbesserung des Stadtklimas beiträgt. Ein durchdachtes und nachhaltiges Radwegenetz ist nicht nur für die Radfahrerinnen von Vorteil, sondern auch für die gesamte Stadtbevölkerung.
Weitere Informationen zu diesen Projekten finden Sie unter diesem Link und hier. Für einen umfassenden Überblick über die Radweg-Offensive 2025 besuchen Sie bitte diese Seite.