Am Montag, 7. Oktober 2025, ereignete sich in Wien-Floridsdorf ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 72-jährige Fußgängerin schwer verletzt wurde. Der 45-jährige Fahrer eines Fahrzeugs setzte sein Auto rückwärts von einem Parkplatz auf eine Rampe in Richtung Prager Straße in Bewegung. Dabei kam es zur Kollision mit der Fußgängerin, die sich ebenfalls auf der Rampe befand und in die gleiche Richtung unterwegs war.
Bei dem Unfall stürzte die ältere Dame zu Boden und verletzte sich schwer. Die Berufsrettung Wien sorgte schnell für die Erstversorgung und transportierte die Frau in ein Krankenhaus, um ihre Verletzungen angemessen behandeln zu können. Der Unfall bleibt nicht ohne Folgen, da solche Vorfälle in den Straßenverkehrsstatistiken nicht ungewöhnlich sind.
Aktuelle Unfallstatistik in Österreich
Wie Statistik.at berichtet, werden Verkehrsunfälle mit Personenschäden in Österreich regelmäßig erfasst. Diese Daten werden von den Polizeibehörden elektronisch erfasst und täglich an die Statistik Austria übermittelt. Ziel ist es, ein genaues Bild vom Unfallschehen zu erhalten, um mögliche Maßnahmen zur Unfallverhütung entwickeln zu können.
Bis zum 5. Oktober 2025 gab es bereits 314 Verkehrstote in Österreich, was einen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Während 2024 282 Verkehrstote verzeichnet wurden, lag die Zahl 2023 bei 322. Besonders in der letzten Woche starben sieben Verkehrsteilnehmer, darunter auch ein Moped- und ein Radfahrer, was die Gefahren auf Österreichs Straßen deutlich macht. Dabei haben Ablenkung und Unachtsamkeit nach wie vor einen erheblichen Einfluss auf die Unfallstatistiken.
Verteilung der Verkehrsunfälle
Die Verteilung der Verkehrstoten zeigt, dass die meisten schweren Unfälle auf den Landesstraßen passieren. So sind in der Vorwoche vier Verkehrstote auf Landesstraßen L und drei auf Landesstraßen B zu beklagen. Dies sind alarmierende Zahlen, die zum Nachdenken anregen. Die Hauptunfallursachen umfassen Unachtsamkeit und Vorrangverletzungen, was darauf hindeutet, dass eine verstärkte Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer nötig ist.
Angesichts der steigenden Zahlen ist es unabdingbar, dass sowohl Autofahrer als auch Fußgänger stets wachsam bleiben. Diese jüngsten Ereignisse sind ein klarer Appell an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Verantwortung ernst zu nehmen und die Sicherheit im Straßenverkehr an erste Stelle zu setzen.
Für mehr Informationen zu Verkehrsunfällen und zur aktuellen Unfallstatistik können Sie die Berichte von BMI.gv.at einsehen, die wertvolle Einblicke in die Sicherheit auf unseren Straßen bieten.
Wir hoffen auf baldige Besserung für die verletzte Fußgängerin und wünschen allen Verkehrsteilnehmern eine sichere Fahrt!