Am Donnerstagabend wurde ein 22-jähriger Mann in Wien-Floridsdorf verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:00 Uhr im Bereich Franklinstraße, wo ein Unbekannter mit einem spitzen Gegenstand, möglicherweise einem Messer, auf das Opfer einstach. Der junge Mann erlitt Stiche in den Arm, Oberkörper und Oberschenkel, war jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Vor dem Angriff hatte einer der Aggressoren eine Schreckschusswaffe gezogen und mehrfach in die Luft geschossen. Nach dem Angriff flüchteten die Täter. Das Opfer erhielt eine notfallmedizinische Versorgung und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo man erwartet, dass er in wenigen Tagen entlassen werden kann. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar, und das Landeskriminalamt ermittelt, auch hinsichtlich der Beziehung zwischen Täter und Opfer. Weitere Informationen zu dem Vorfall können Sie hier nachlesen: Puls24.
Die Vorfälle in Wien häufen sich, was die öffentliche Sicherheit betrifft. Am Montagabend kam es zu zwei weiteren Messerattacken im Stadtgebiet. Die erste Attacke ereignete sich gegen 21:50 Uhr am Yppenplatz, wo eine Auseinandersetzung zwischen acht Personen stattfand. Ein Beteiligter zog ein Messer und verletzte einen Gegner am Unterarm. Mehrere Tatverdächtige, die syrischer Herkunft oder ohne Staatsangehörigkeit waren, wurden festgenommen. Die zweite Attacke geschah um 23:40 Uhr nahe der U-Bahn-Station Westbahnhof, wo ein 14-jähriger Syrer mit einem Messer auf einen 37-jährigen Österreicher einstach. Der jugendliche Tatverdächtige flüchtete zunächst, wurde jedoch von der Polizei in der Gerstnerstraße gestellt, wobei die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt wurde. Der 37-jährige Österreicher erlitt schwere Verletzungen, sein Zustand ist mittlerweile stabil, Lebensgefahr besteht nicht mehr. Die Ermittlungen zu beiden Vorfällen werden ebenfalls vom Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, durchgeführt. Weitere Details finden Sie in dem Artikel von Kosmo.
Kriminalität in Wien: Ein besorgniserregender Trend
Die zunehmende Gewalt im öffentlichen Raum wirft Fragen zur Sicherheit auf. Ein Vorfall am Yppenplatz, bei dem ein syrischer Lieferant einen PKW-Fahrer mit einem Messer bedrohte, ereignete sich in einer Waffenverbotszone und verdeutlicht die Problematik. Die polizeilichen Kriminalstatistiken der letzten zehn Jahre zeigen, dass die Anzahl der Gewaltdelikte, insbesondere bei minderjährigen Tätern, erheblich gestiegen ist. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Wiener Polizei einen Anstieg von Gewaltdelikten bei Minderjährigen um 12%, insbesondere bei Messerattacken.
Die Zahlen sind alarmierend: Im Jahr 2024 wurden insgesamt 335.900 Tatverdächtige ermittelt, wobei Ausländer mehr als die Hälfte der Gefängnisinsassen ausmachen, trotz eines Bevölkerungsanteils von etwa 20%. Besonders Wien sticht hervor, da hier die meisten Messerangriffe mit 1.121 Vorfällen registriert wurden. Verglichen mit dem Vorjahr gab es einen Anstieg der Gewalttaten mit Stichwaffen von 2.596 im Jahr 2024, was den höchsten Stand im Beobachtungszeitraum darstellt. Für weitere Informationen und Statistiken können Sie die Analyse auf Exxpress einsehen.