Am Donnerstagmittag kam es in einem Mehrparteienhaus in Wien-Floridsdorf zu einem Brand, der gegen 12 Uhr gemeldet wurde. Die Flammen breiteten sich rasch im Stiegenhaus aus, was zu einer starken Rauchentwicklung im gesamten Gebäude führte. Die Berufsfeuerwehr Wien war schnell zur Stelle und konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen und löschen. Dabei wurde das Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen erfolgreich verhindert. Dennoch wurden der Gangbereich und zwei Wohnungstüren erheblich beschädigt. Zwei Hausbewohner benötigten die Erstversorgung durch den Rettungsdienst, konnten jedoch nach medizinischer Behandlung in häusliche Pflege entlassen werden. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Ermittlungen zu dem Vorfall wurden von der Brandgruppe des Landeskriminalamts Wien übernommen. Eine mögliche Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, die genaue Ursache des Feuers wird noch geprüft. Diese Informationen wurden von 5min.at berichtet.
Das Feuer brach vor einer Wohnung im zweiten Stock aus und führte zu mehreren Notrufen bei der Berufsfeuerwehr. Eine Bewohnerin konnte aufgrund des dichten Rauchs zunächst nicht fliehen. Die Feuerwehr musste sie mithilfe einer Drehleiter über ein Fenster retten. Der Einsatz der Berufsfeuerwehr Wien wurde dabei durch den Schutzmasken- und Atemschutzbereich begleitet, während das Stiegenhaus parallel durchgelüftet wurde. Glücklicherweise gab es keine weiteren Verletzten unter den Bewohnern. Diese Details wurden von heute.at berichtet.
Die Rolle der Feuerwehr in Wien
Die Aufgaben der Abteilung Feuerwehr und Katastrophenschutz (MA 68) sind im Wiener Feuerwehrgesetz und im Wiener Katastrophenhilfegesetz klar definiert. Sie umfassen nicht nur die Brandbekämpfung, sondern auch die Menschenrettung und Hilfeleistung bei öffentlichen Notständen. Im Jahr 2024 rückte die Berufsfeuerwehr Wien zu insgesamt 46.631 Einsätzen aus, was eine Steigerung um knapp 4.600 Einsätze im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Dabei entfiel knapp ein Drittel auf Brandeinsätze, während ein weiteres Drittel technische Einsätze umfasste.
Besonders eindrucksvoll war der Einsatz der Feuerwehr während des Hochwassers im September 2024, als über 3.500 Einsätze in nur drei Tagen erforderlich waren. Hierbei stellte die Feuerwehr unter anderem Sperren im Wienfluss her und pumpte Wasser ab, um Reparaturarbeiten zu ermöglichen. Auch in der Donau war die Feuerwehr aktiv, als es darum ging, ein 80 Meter langes Schiff vor dem Sinken zu bewahren. Die Feuerwehr-Einsatztaucher dichteten ein Leck ab. Zudem wird die Feuerwehr kontinuierlich modernisiert: Neubauten und Sanierungen von Feuerwachen sind in Planung, unter anderem mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit durch Photovoltaik-Anlagen und Geothermie. Ein Beispiel ist die Hauptfeuerwache in Liesing, deren Fertigstellung für Dezember 2025 geplant ist.
Die Feuerwehr Wien engagiert sich auch stark in der Präventionsarbeit. 2024 führten „Die Helfer Wiens“ insgesamt 429 Aktivitäten durch, darunter 357 Vorträge zu verschiedenen Sicherheitsthemen, die sich an Kinder und Erwachsene richten. Die Schwerpunkte lagen dabei auf Themen wie „Verhalten im Brandfall“ und „Coole Sicherheitstipps“. Solche Initiativen tragen dazu bei, das Bewusstsein für Brandschutz und Sicherheit in der Bevölkerung zu stärken. Weitere Informationen zur Feuerwehr und ihren Aktivitäten finden Sie auf der Webseite der Stadt Wien unter wien.gv.at.