In Wien-Favoriten wurde am 1. Februar 2026 eine skelettierte Frauenleiche in einer Erdgrube entdeckt. Der makabre Fund geschah, als ein Spaziergänger beim Gassigehen mit seinem Hund in der Eibesbrunnergasse auf die Leiche stieß. Die Obduktion ergab, dass kein Fremdverschulden vorliegt und die Frau, die als 55-jährige Wiener Bürgerin identifiziert wurde, nicht gewaltsam ums Leben kam. Die genaue Todesursache bleibt jedoch weiterhin unklar und ist Gegenstand von Ermittlungen. Die Polizei machte bisher keine weiteren Angaben zur Identität oder dem Umfeld der Toten, hat jedoch Spekulationen über eine mögliche Obdachlosigkeit entschieden zurückgewiesen. Diese Information wurde sowohl in der Berichterstattung von vienna.at als auch von kleinezeitung.at bestätigt.

Die Leiche befand sich in einer kleinen Erdgrube, war zugedeckt und bereits größtenteils verwest. Das Landeskriminalamt Wien prüft derzeit die näheren Umstände des Falls, um Licht ins Dunkel zu bringen. Die Identität der Frau wurde eindeutig festgestellt, jedoch hält die Polizei weitere Details geheim, was zu unterschiedlichen Spekulationen in der Öffentlichkeit führt. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Erkenntnisse die laufenden Ermittlungen hervorbringen werden.

Ermittlungen und Kriminalstatistik

Die Entdeckung der Leiche wirft Fragen auf, die möglicherweise auch mit der allgemeinen Kriminalitätslage in Österreich zusammenhängen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasst die Entwicklung des kriminellen Geschehens im Land und bildet die Basis für strategische Maßnahmen in der Kriminalitätsbekämpfung. Die PKS wird regelmäßig aktualisiert und möchte nicht nur präventiv, sondern auch repressiv gegen Kriminalität vorgehen. Es ist wichtig zu beachten, dass die PKS nur die angezeigten Straftaten erfasst und somit Dunkelfeld und Ausgang der Gerichtsverfahren nicht berücksichtigt. Dies bedeutet, dass viele mögliche Fälle, wie der hier vorliegende, nicht in den offiziellen Statistiken abgebildet werden, was Herausforderungen für die Ermittler darstellt.

In den letzten Jahren hat sich die Kriminalitätslage in Österreich verändert, was sowohl durch gesellschaftliche Phänomene als auch durch gesetzliche Änderungen beeinflusst wird. Die jährlichen Sicherheitsberichte, die vom Bundesministerium für Inneres und dem Bundesministerium für Justiz veröffentlicht werden, bieten detaillierte Informationen über diese Entwicklungen. Wer mehr über die PKS und die aktuelle Sicherheitslage erfahren möchte, kann sich direkt an das Büro für Kriminalstatistik im Bundeskriminalamt wenden.