Am Dienstagvormittag, genauer gesagt am 10. Juni 2025, brach in einer Fünf-Zimmer-Wohnung am Arthaberplatz im Stadtteil Favoriten ein Wohnungsbrand aus. Die alarmierten Rettungskräfte waren schnell vor Ort, um dem Feuer Herr zu werden, das im Vorzimmer einer Wohnung im vierten Stock seinen Anfang nahm. Dabei waren die Wiener Berufsrettung, die Berufsfeuerwehr und die Polizei im Einsatz, die dem Brand mit Löschleitungen und unter Atemschutz zu Leibe rückten. Der Einsatz war groß angelegt, und es waren insgesamt acht Feuerwehrfahrzeuge sowie 39 Kräfte beteiligt, wie Vienna.at berichtet.
Die Feuerwehr arbeitete bis an ihre Grenzen und konnte das Übergreifen der Flammen auf die darüberliegenden Räumlichkeiten verhindern. Dank ihrer schnellen Reaktion konnten alle anderen Bewohner des Hauses das Gebäude eigenständig verlassen. Allerdings blieb es nicht ohne Folgen: Vier Personen mussten von der Berufsrettung notfallmedizinisch versorgt werden. Eine Bewohnerin wurde aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung sogar ins Krankenhaus gebracht, während die anderen nach der Behandlung in die häusliche Pflege entlassen wurden.
Kampf den Flammen
Die Feuerwehr ließ keine Zeit verstreichen und warf alle verfügbaren Mittel in die Waagschale. Der Brand wurde sowohl von innen als auch von außen bekämpft, und zur Kontrolle der Fassade kam eine Drehleiter zum Einsatz. Zudem wurden die Stiegenhäuser mit Hochleistungslüftern belüftet, um die gefährlichen Rauchgase zu vertreiben. Atemschutztrupps durchsuchten das gesamte Haus, konnten aber glücklicherweise keine weiteren Bewohner finden, die in Gefahr waren. Die genauen Umstände, die zu diesem Wohnungsbrand führten, sind derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen, wie Heute einfühlsam hervorhebt.
Dieser Großeinsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig schnelles Handeln im Ernstfall ist. Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte hat Schlimmeres verhindert und die Sicherheit der restlichen Bewohner gewährleistet. Die Brandursache bleibt indes ein Rätsel, das die Ermittler hoffentlich bald lösen können.