Das deutsche Finale 2026 (DDF) steht vor der Tür und die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien steigt. Am 28. Februar 2026 haben die Zuschauer die Möglichkeit, aus neun talentierten Acts den deutschen Beitrag für den größten Musikwettbewerb der Welt auszuwählen. Die Veranstaltung wird live im Ersten übertragen und auch im Stream in der ARD-Mediathek verfügbar sein. Moderiert wird das Event von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger.

Die neun Acts, die um die Gunst des Publikums kämpfen werden, sind vielseitig und bringen unterschiedliche musikalische Stile mit. Unter ihnen befindet sich der beliebte Künstler Wavvyboi, der für seine Songs über mentale Gesundheit und queere Identität bekannt ist, sowie Sarah Engels, die mit ihrem Empowerment-Song „Fire“ in die Herzen der Zuschauer will. Laut einer aktuellen Umfrage, die nach der Veröffentlichung jedes einzelnen Songs durchgeführt wurde, sehen die Befragten die größte Chance für einen Sieg bei Sarah Engels und Wavvyboi. 45% glauben, dass Engels mit „Fire“ den Wettbewerb gewinnen wird, während 23% auf Wavvyboi setzen. Für die Umfrageergebnisse und weitere Details können Interessierte die vollständigen Informationen auf esc-kompakt.de nachlesen.

Das ESC 2026 in Wien

Der ESC 2026 findet vom 12. bis 16. Mai 2026 in der Stadthalle in Wien statt und feiert sein 70-jähriges Bestehen unter dem Motto „United by Music“. Es ist die dritte Austragung des ESC in Wien, nach den Veranstaltungen 1967 und 2015. Wien wurde als Austragungsort gewählt, nachdem der österreichische Countertenor JJ mit seinem Lied „Wasted Love“ den ESC 2025 in Basel gewonnen hat. Die Organisation des Events liegt in den Händen des Österreichischen Rundfunks (ORF) im Auftrag der Europäischen Rundfunkunion (EBU).

Für die Durchführung des Wettbewerbs hat der ORF ein Budget von maximal 22,6 Millionen Euro eingeplant, was 5,6 Millionen Euro mehr als bei der letzten Wiener Ausgabe 2015 bedeutet. Die Produktionsvorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, und es wird zum ersten Mal ARRI-Kameras beim ESC eingesetzt. Zudem wird die Titelmusik von Dorothee Freiberger und Martin Gellner nach Motiven von Mozarts „Zauberflöte“ interpretiert. Details zu den technischen Aspekten und dem Bühnenbild, das von Florian Wieder entworfen wurde, sind ebenfalls bekannt gegeben worden.

Abstimmung und Teilnehmer

Die Abstimmungsregeln wurden für den ESC 2026 überarbeitet. Zuschauer dürfen maximal 10 Stimmen abgeben, während die Anzahl der Juroren pro Land von 5 auf 7 erhöht wurde. Unter diesen Juroren müssen zwei zwischen 18 und 25 Jahren alt sein. Die neue Regelung zielt darauf ab, die Abstimmung transparenter und fairer zu gestalten.

Für den deutschen ESC-Vertreter wird im Vorentscheid am 28. Februar 2026 abgestimmt. Neben Sarah Engels und Wavvyboi treten weitere Künstler wie BELA, Dreamboys The Band, Laura Nahr, Malou Lovis, Molly Sue, MYLE und Ragazzki an. Während die Zuschauer ihre Favoriten wählen können, entscheiden internationale Jurys aus 20 ESC-Teilnehmerländern über die drei besten Beiträge, die zur Auswahl stehen. Die Umfrage zeigt bereits, dass „Fire“ von Sarah Engels und „Black Glitter“ von Wavvyboi die größten Chancen haben.

Mit 35 Teilnehmerländern wird der ESC 2026 eine der kleinsten Ausgaben seit 2004 sein. Rückzüge von Ländern wie Irland, Island und Spanien aufgrund der Teilnahme Israels haben die Anzahl der teilnehmenden Nationen reduziert. Das Event verspricht dennoch ein spannendes und musikalisch vielfältiges Erlebnis zu werden.