Heute ist der 28.02.2026 und erneut sorgt BMW für Aufregung in der Automobilwelt. Der deutsche Autohersteller hat weltweit 337.374 Fahrzeuge vorsorglich in die Werkstatt gerufen. Betroffen sind Modelle wie der i5, 7er, M5, 5er und i7, die im Produktionszeitraum von Juni 2022 bis Dezember 2025 gefertigt wurden. In Österreich könnten potenziell 2.735 Fahrzeuge betroffen sein. Der Grund für diesen Rückruf ist ein technisches Problem, das durch eine mangelhafte Verlegung des Cockpit-Kabelbaums beim Austausch des Mikrofilters verursacht wird. Dies kann zu Kabelbeschädigungen führen, die im schlimmsten Fall Kurzschlüsse und Rauchentwicklung zur Folge haben können. BMW betont jedoch, dass im Zusammenhang mit diesem Fehler „kein Unfall bekannt“ sei. Kunden, die bereits einen Ölservice mit Mikrofilterwechsel hatten, sollten ihren Kabelbaum überprüfen lassen, während diejenigen, die noch keinen Service hatten, beruhigt weiterfahren können, da „kein unmittelbarer Handlungsbedarf“ besteht. Dies ist nicht der erste Rückruf wegen Brandgefahr; im vergangenen Herbst wurden bereits Hunderttausende Fahrzeuge wegen eines Starterproblems zurückgerufen. Für weitere Informationen zu diesem Rückruf, besuchen Sie bitte die vollständige Quelle hier.

Zusätzliche Rückrufe in den USA und Deutschland

Doch die Probleme bei BMW hören hier nicht auf. Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat ebenfalls einen Rückruf von 196.355 Fahrzeugen in den USA angeordnet, was auch das deutsche Kraftfahrtbundesamt (KBA) aufmerksam gemacht hat. In Deutschland sind 136.489 Fahrzeuge betroffen. Der Grund für diesen Rückruf ist, dass Wasser in den Starter der betroffenen Fahrzeuge eindringen kann, was zu Korrosion führt. Mögliche Folgen sind Motorstartprobleme, Kurzschlüsse, lokale Überhitzung am Starter und sogar potenzielle Fahrzeugbrände, auch wenn das Fahrzeug abgestellter Zustand ist. Auch hier sind bislang keine bekannten Unfälle mit Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit diesem Problem gemeldet worden.

Die betroffenen Modelle stammen aus einem Produktionszeitraum, der von September 2015 bis September 2021 reicht. Darunter fallen unter anderem die BMW 1er (F20, F21), 2er Coupé (G42), 3er Limousine (G20), 4er Coupé (G22) und viele weitere. Fahrzeughalter werden vom KBA angeschrieben und zur Werkstatt gebeten, wo der Anlasser getauscht wird; in einigen Fällen wird auch die Batterie ersetzt. Die Reparaturdauer kann je nach Fahrzeugtyp bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen. Für mehr Details zu diesem Rückruf, klicken Sie hier.

Die Rolle des Kraftfahrt-Bundesamtes

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Sicherheit von Fahrzeugen in Deutschland geht. Es erlangt Kenntnis von Risiken und Vorschriftenabweichungen durch Produktprüfungen, Meldungen von Herstellern und Hinweise aus der Öffentlichkeit. Hersteller sind verpflichtet, das KBA über Mängel an ihren Produkten zu informieren. Bei festgestellten ernsthaften Gefahren oder Vorschriftenabweichungen fordert das KBA Abhilfemaßnahmen von den Herstellern. Rückrufaktionen variieren je nach Gefährdung und Nichteinhaltung gesetzlicher Anforderungen. Im Falle eines ernsthaften Risikos ist ein Rückruf das effektivste Mittel zum Schutz der Öffentlichkeit. Die Halteranschriften werden aus Datenschutzgründen nur bei erheblichen Mängeln bereitgestellt, und Fahrzeughalter sind aufgefordert, an Rückrufaktionen teilzunehmen, um Betriebsuntersagungen zu vermeiden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des KBA hier.