Im Herzen der Brigittenau tut sich etwas Spannendes! Das Amtshaus am Brigittaplatz 10 in Wien könnte bald neue Funktionen übernehmen, die das Leben der Anwohner bereichern könnten. Politische Anträge fordern eine psychologische Erstbetreuung sowie die Einrichtung von sogenannten „Warmen Zonen“ im Bezirk. Diese Vorschläge wurden in der Bezirksvertretungssitzung Ende 2025 eingebracht und erfreuen sich positiver Resonanz von der Bezirksvorstehung Brigittenau.

Der erste Antrag sieht die Einführung kostenloser psychologischer Beratungen vor, die sowohl persönlich als auch telefonisch angeboten werden sollen. Hierbei orientiert man sich am Hernalser Amtshaus, das bereits seit über 20 Jahren eine ähnliche Beratung anbietet. Die Beratungen sollen monatlich stattfinden und damit einen wichtigen Beitrag zur psychischen Gesundheit der Bürger leisten. Vor der Corona-Pandemie gab es bereits ein solches Angebot im Amtshaus, das nun wiederbelebt werden könnte.

Warme Zonen als neue Anlaufstellen

Der zweite Antrag zielt darauf ab, „Warme Zonen“ im Amtshaus einzurichten. Inspiriert von den „Coolen Zonen“ der Stadt Wien, sollen diese beheizten Aufenthaltsräume den Menschen im Winter zur Verfügung stehen, ohne dass ein Konsumzwang besteht. Diese Initiative ist besonders relevant angesichts der gestiegenen Heizkosten und dem wachsenden Bedarf an öffentlich zugänglichen Räumen in der kalten Jahreszeit.

Allerdings könnte die Nutzung der Sitzungssäle im Winter die Umsetzung dieser Idee erschweren. Die Bezirksvorstehung zeigt sich dennoch optimistisch, dass beide Anträge in der Generationen- und Gesundheitskommission weiter behandelt werden können.

Qualifizierte Betreuung ist entscheidend

Die Einführung einer psychologischen Erstbetreuung ist nicht nur eine wichtige Maßnahme für die Brigittenau, sondern spiegelt auch die zunehmende Bedeutung von psychischen Gesundheitsdiensten in unserer Gesellschaft wider. Laut einer Quelle ist es essenziell, dass jederzeit eine qualifizierte Person erreichbar ist, um im Notfall Unterstützung bieten zu können. Die Rahmenbedingungen und Einsatzzeiten müssen so gestaltet werden, dass die Erstbetreuung jederzeit gewährleistet ist.

Für die Umsetzung dieser Angebote ist es wichtig, dass die Beschäftigten weder über- noch unterfordert werden. Eine gut durchdachte Dienst- und Schichtplanung kann dabei helfen, die psychische Gesundheit der Berater sowie der Ratsuchenden zu sichern.

Ein Blick auf bestehende Hilfsangebote

Die Initiativen im Amtshaus am Brigittaplatz sind Teil eines größeren Netzwerks von Unterstützungsangeboten, die bereits existieren. In Österreich gibt es zahlreiche Anlaufstellen, die Menschen in Krisensituationen helfen. Beispielsweise bietet die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee umfassende Unterstützung an. Die Kontaktinformationen sind leicht zugänglich und können unter diesem Link gefunden werden.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Situation im Amtshaus entwickelt und welche neuen Möglichkeiten für die Brigittenau entstehen. Die geplanten Maßnahmen könnten dazu beitragen, das soziale Miteinander zu stärken und die psychische Gesundheit der Bewohner zu fördern.