Das brut und die künstlerische Leitung von Kira Kirsch bringen im Rahmen des imagetanz-Festivals 2026 ein aufregendes Programm auf die Bühne, das von 4. bis 28. März 2026 stattfindet. Hauptsächlich am Nordwestbahnhof werden aktuelle Arbeiten aus Choreografie und Performance von internationalen und lokalen Künstlern präsentiert. Unter dem Motto „Finally it performs back“ wird das Festival nicht nur ein Ort der Kunst, sondern auch ein Forum für Inklusion und Barrierefreiheit.

Die Eröffnungsveranstaltung am 4. März wird mit dem Stück „BIOFUCK“ des LIFT Tanzkollektivs, bestehend aus Liv Schellander, Irene Giró, Fia/Sophia Neises und Tanja Erhart, eingeläutet. Diese Performance thematisiert nichtlineare Biografien und alternative, queere sowie crip Lebensläufe. Weitere Aufführungen sind für den 6. und 7. März geplant, und auch der Pre-Gathering Event „How to festival?“ findet bereits am 28. Februar statt, im Rahmen von brut barrierefrei.

Vielfältiges Programm für alle

Das Festival bietet ein reichhaltiges Programm, das sich über mehrere Bezirke erstreckt, darunter brut nordwest, studio brut, WUK und Bears in the Park Art Place. Viele Veranstaltungen widmen sich der Barrierefreiheit in Tanz und Performance, um ein breites Publikum einzubeziehen. So finden beispielsweise vom 10. bis 13. März die Aufführungen „ruins of a shell“ von Cat Jimenez statt, die das Thema Trauer als wandelbaren Zustand behandelt. Am 19. bis 21. März erwartet die Besucher das Körperkonzert „BUZZ“ von tanz.sucht.theater, das für alle Sehvermögen gestaltet ist.

Ein weiteres Highlight ist die Veranstaltung „BUZZING around“ am 20. März, die sich speziell an neurodivergente, blinde und sehbehinderte Menschen richtet. Dies zeigt, wie ernst das Festival das Thema Inklusion nimmt. Der Abschluss des Festivals wird am 28. März mit einem DJ-Set von Yinna um 22 Uhr gefeiert, und die Ticketpreise liegen zwischen 14 und 22 Euro, mit ermäßigten Tickets für 10 Euro für Personen mit geringem Einkommen.

Ein Ende und ein neuer Anfang

Kira Kirschs Intendanz endet im Juni 2026 nach elf Jahren, und es wird ein neuer Standort für brut in der ehemaligen Zentralbankzweigstelle St. Marx eröffnet, voraussichtlich im Herbst 2027. Die künstlerische Leitung wird dann von Tomasz Kireńczuk übernommen. Diese Veränderung verspricht frischen Wind in die Wiener Kulturszene.

Das Festival ist nicht nur ein Kunstereignis, sondern auch ein Schritt in Richtung einer inklusiveren Gesellschaft. Die BKM-geförderten Projekte und Einrichtungen, wie das imagetanz-Festival, müssen Inklusion stärken und tragen dazu bei, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Die Förderung von Barrierefreiheit in der Kunst ist ein zentrales Ziel dieser Initiativen. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „Access Maker“ von Un-Label e.V., das Beratung und Qualifizierungsangebote zur Inklusion im Kunst- und Kulturbereich bereitstellt, um inklusionsorientierte Handlungskompetenzen zu vermitteln.

Insgesamt verspricht das imagetanz-Festival 2026 ein bedeutendes Ereignis zu werden, das nicht nur die Künste feiert, sondern auch aktiv zur Sichtbarmachung vielfältiger Perspektiven beiträgt und das Publikum, unabhängig von Einschränkungen, einbezieht. Weitere Informationen und das vollständige Programm können auf der Website des Festivals eingesehen werden: imagetanz 2026 und auf Mein Bezirk.