Am 14. Februar 2026 um 20:30 Uhr beobachteten Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau am Praterstern in 1020 Wien verdächtige Aktivitäten, die auf einen mutmaßlichen Suchtmittelhandel hindeuteten. Die Einsatzkräfte handelten schnell und koordiniert, was zur Festnahme zweier Personen führte: einem 26-jährigen Mann syrischer Staatsangehörigkeit, der als Verkäufer in Verdacht steht, und einem 38-jährigen Käufer aus Nordmazedonien.
Bei der Durchsuchung des 26-jährigen Tatverdächtigen wurden zwei Baggies mit Kokain sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung sichergestellt. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und befindet sich derzeit im polizeilichen Gewahrsam. Beide Tatverdächtigen wurden nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum/Ost, übernommen. Diese Informationen wurden in einer Presseaussendung am 15. Februar 2026 um 11:50 Uhr veröffentlicht. Reaktionen zu diesem Vorfall können an die Landespolizeidirektion Wien gerichtet werden. Für weiterführende Informationen zur ursprünglichen Meldung klicken Sie bitte hier.
Ermittlungen und weitere Festnahmen
In einem anderen Fall von Drogenhandel in Wien wurde ein 21-jähriger Mann festgenommen, der verdächtigt wird, größere Mengen Kokain zu verkaufen. Diese Festnahme erfolgte während einer geplanten Übergabe im Bezirk Favoriten. Die Ermittlungen dauerten mehrere Monate und wurden durch konkrete Hinweise im Dezember 2025 angestoßen, die auf einen geplanten Verkauf von rund einem halben Kilogramm Kokain hinwiesen. Obwohl dieser Deal zunächst nicht zustande kam, wurde später eine neue Verkaufsabsicht entdeckt, bei der rund ein Kilogramm Kokain für 23.000 Euro übergeben werden sollte.
Die Festnahme fand ebenfalls gegen 20:30 Uhr statt, und bei der Aktion sowie in weiteren Maßnahmen wurde das Suchtmittel sichergestellt. Nach der Festnahme ordnete die Staatsanwaltschaft Wien zwei Hausdurchsuchungen an, bei denen insgesamt 1,2 Kilogramm Kokain beschlagnahmt wurden. Das Suchtgift hatte einen Reinheitsgrad von fast 85 Prozent und einen geschätzten Straßenverkaufswert von rund 120.000 Euro. Der Beschuldigte verweigerte die Aussage und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt eingeliefert. Weitere Details sind in der ursprünglichen Meldung verfügbar, die Sie hier einsehen können.
Drogensituation in Österreich
Die aktuellen Vorfälle werfen ein Licht auf die Drogensituation in Österreich, die regelmäßig in Berichten der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) sowie des Gesundheitsministeriums behandelt wird. Der „Bericht zur Drogensituation in Österreich“ wird jährlich erstellt und erfasst die epidemiologische Situation des vorangegangenen Jahres. Der Bericht 2024, der die Situation von 2023 behandelt, beleuchtet Entwicklungen in den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Maßnahmen zur Nachfragereduktion.
Zu den relevanten Themen des Berichts zählen Drogenmärkte, Drogendelikte und drogenbezogene Aspekte im Zusammenhang mit Haft. Die letzten Berichte sind als PDFs verfügbar, wobei die Dateigrößen zwischen 1 MB und 2 MB variieren. Der Bericht 2024 hat eine Größe von 3 MB und wurde zuletzt am 29. Januar 2024 aktualisiert. Für weiterführende Informationen können Sie den Bericht auf der Website des Gesundheitsministeriums einsehen: hier.