Der 70. Eurovision Song Contest (ESC) steht vor der Tür und wird in diesem Jahr in Wien stattfinden. Die Veranstaltung, die vom 12. bis 16. Mai 2026 in der Stadthalle organisiert wird, hat bereits für großes Aufsehen gesorgt. In Anbetracht der aktuellen Sicherheitslage wird die Stadthalle zur Hochsicherheitszone erklärt. Die Sicherheitsvorkehrungen ähneln dabei den Kontrollen an Flughäfen und umfassen umfangreiche Maßnahmen, um die Besucher und Teilnehmer zu schützen.

Die Sicherheitschecks sind so konzipiert, dass sie die Sicherheit aller Anwesenden gewährleisten. Zu den Maßnahmen gehören Metalldetektoren, die für alle Besucher beim Einlass erforderlich sind, sowie die Überprüfung des Equipments durch Röntgenstraßen und Spürhunde. Insgesamt werden 500 Sicherheitskräfte, darunter Polizei in Uniform und Zivil, vor Ort sein, um die Sicherheit während der Veranstaltung zu gewährleisten. Zudem wurden 180 neue Sicherheitskameras installiert, die jeden Winkel der Stadthalle überwachen. Wie auch in anderen Großveranstaltungen wurde eine „No-Bag-Policy“ eingeführt, die es den Besuchern untersagt, Taschen, einschließlich Handtaschen, mitzubringen. Lediglich kleine persönliche Gegenstände in transparenten Behältern bis zur Größe A6 sind erlaubt. Für größere Gepäckstücke stehen Schließfächer zur Verfügung, um den Einlass zu erleichtern.

Intensive Sicherheitsvorkehrungen

Das Sicherheitskonzept für den ESC umfasst beeindruckende 400 Seiten und wurde in enger Abstimmung mit Behörden und der Polizei entwickelt. Bereits vor der Veranstaltung beginnen die Sicherheitsüberprüfungen für das ESC-Personal. Trotz der strengen Kontrollen gibt es derzeit keine konkreten Bedrohungen, jedoch wird die potenzielle Gefahr von „extremistisch motivierten Akteuren“ mit Bedacht berücksichtigt. Dies zeigt, wie ernst die Organisatoren die Sicherheit der Veranstaltung nehmen.

Für die Fans bedeutet dies allerdings längere Wartezeiten beim Einlass, da die strengen Kontrollen Zeit in Anspruch nehmen werden. Die Organisatoren empfehlen, frühzeitig zu erscheinen und sich auf längere Wartezeiten einzustellen. Auch die Tickets sind personalisiert und unterliegen einer Ausweispflicht beim Einlass, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. Screenshots der Tickets sind ungültig, da die QR-Codes sich regelmäßig ändern.

Einzigartige Atmosphäre und Nachhaltigkeit

Österreich wird den 19-jährigen Sänger Cosmó mit seinem Song „Tanzschein“ ins Rennen schicken. Die Vorfreude auf die Veranstaltung wächst, und die Stadt Wien bereitet sich auf zahlreiche Fans vor. Am 26. März werden Restkarten zum Verkauf angeboten, wobei voraussichtlich einige Tausend Tickets verfügbar sein werden. Die Registrierung für den Ticketkauf ist erforderlich.

Ein besonderes Highlight wird der Greenroom sein, der als Kaffeehaus gestaltet wird, wodurch die Künstler direkt ins Geschehen gelangen können. Zudem strebt der ORF an, einen geringen CO2-Fußabdruck zu hinterlassen und Nachhaltigkeitszertifizierungen zu erhalten. Die Photovoltaik-Anlage der Stadthalle wird zudem nachhaltige Energie nutzen, was ein weiteres Zeichen für das Engagement der Stadt für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist.

Inmitten all dieser Vorbereitungen gab es Diskussionen über mögliche Sonn- und Feiertagsöffnungen während der ESC-Woche, was die Stadtregierung auf gespaltene Meinungen stoßen ließ. Die Hotelvereinigung fordert eine Öffnung der Geschäfte am 14. und 17. Mai, um den zahlreichen Besuchern gerecht zu werden.

Für weitere Informationen über die strengen Sicherheitsvorkehrungen für den 70. Eurovision Song Contest in Wien lesen Sie mehr in den Artikeln von Borkener Zeitung, OE24 und Vienna.at.