Heute ist der 13.02.2026, und in Vorarlberg tut sich einiges im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) und Robotik. Eine branchenübergreifende Initiative namens VUTURE.TECH hat sich gegründet, um die technologische Wettbewerbsfähigkeit der Region zu fördern. Zehn Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich zusammengetan, um diese Plattform ins Leben zu rufen. Die Gründer sind überzeugt, dass durch gebündelte Ressourcen und gemeinsame Entwicklungsarbeit ein entscheidender Schritt in die Zukunft gemacht werden kann.

Hubert Rhomberg, der Initiator der Initiative, hebt hervor, wie wichtig Daten und industrielles Know-how sind, insbesondere angesichts der globalen Investitionen in KI-Technologien. Er vergleicht die aktuelle Transformation in Vorarlberg mit früheren wirtschaftlichen Umstellungen, etwa dem Wandel vom Textilstandort hin zu einer vielfältigen Industrieregion. Die Initiative betont, dass koordiniertes regionales Handeln unerlässlich ist, um den Wohlstand und die Innovationskraft der Region zu sichern.

Die Säulen der Initiative

Die Grundstruktur von VUTURE.TECH basiert auf vier zentralen Säulen für die kooperative Technologieentwicklung:

  • Gemeinsames Lernen: Der Transfer von Roboterfähigkeiten soll über Unternehmensgrenzen hinweg stattfinden.
  • Geteilte Infrastruktur: Eine gemeinsame Robotikflotte sowie zentrale Steuerungssysteme und Rechenzentren werden genutzt.
  • Datennutzung: Zugang zu hochwertigen Trainingsdaten für KI-Systeme wird strukturiert bereitgestellt.
  • Anwendungsentwicklung: In Zusammenarbeit mit Universitäten und Technologiepartnern sollen neue Lösungen erprobt werden.

Unter den Gründungsunternehmen befinden sich namhafte Firmen wie ALPLA Group, Bachmann electronic und Blum Group. Auch Forschungspartner wie die Fachhochschule Vorarlberg, die Digital Factory Vorarlberg und die Universität St.Gallen sind Teil der Initiative. Die Helbling Group unterstützt als Entwicklungspartner. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Vorarlberg als Spitzenstandort für KI und Robotik zu etablieren und die digitale Souveränität zu stärken. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich an Hubert Rhomberg oder Martina Burtscher zu wenden, um an dieser zukunftsweisenden Initiative teilzuhaben.

Künstliche Intelligenz in der Bildung

Neben den wirtschaftlichen Aspekten ist auch der Bildungsbereich von KI betroffen. Die Veröffentlichung der benutzerfreundlichen Schnittstelle ChatGPT zum KI-Sprachmodell GPT-3 hat eine Diskussion über die Potenziale und Gefahren von KI angestoßen. Künstliche Intelligenz stellt eine Herausforderung und gleichzeitig eine Chance für Schulen dar. Es ist wichtig, das Thema KI umfassend in der schulischen Bildung zu behandeln, damit Schüler auf ein selbstbestimmtes Leben in einer von KI beeinflussten Welt vorbereitet werden.

Das Bildungsministerium hat bereits eine Expertengruppe aus Universitäten und Pädagogischen Hochschulen eingesetzt, die Vorschläge für Maßnahmen im Rahmen des Schulpakets KI erarbeiten soll. Die Bereiche dieser Initiative sind vielfältig – von KI-Pilotschulen über die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien bis hin zur Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Diese Schritte sollen sicherstellen, dass die nächste Generation gut auf die Herausforderungen und Möglichkeiten vorbereitet ist, die die fortschreitende Digitalisierung mit sich bringt. Weitere Informationen sind unter diesem Link verfügbar.

Insgesamt zeigt sich, dass die Entwicklungen in Vorarlberg sowohl im wirtschaftlichen als auch im Bildungssektor Hand in Hand gehen. Die Initiative VUTURE.TECH und die Bemühungen im Bildungsbereich verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Transformation durch KI aktiv zu gestalten und Chancen zu nutzen. Nur so kann eine nachhaltige und verantwortungsvolle Zukunft für die Region gesichert werden.