In der malerischen Stadt Feldkirch, die im schönen Vorarlberg liegt, gibt es frische Neuigkeiten in Sachen Klimaschutz. Die Stadt wurde ausgewählt, um von Bundesfördermitteln zu profitieren, um ihre Ziele in der Klimaneutralität voranzutreiben. Insgesamt fließen 500.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren in die Umsetzung gezielter Maßnahmen, die im Rahmen der öffentlich-öffentlichen Kooperation (ÖÖK) des Klima- und Energiefonds realisiert werden sollen. Diese Förderung wird als ein wichtiger Schritt in der Klimapolitik der Stadt angesehen, wie Bürgermeister Manfred Rädler betont.
Die geplanten Maßnahmen sind vielfältig und zielen darauf ab, Feldkirch umweltfreundlicher und lebenswerter zu gestalten. Dazu gehören unter anderem die Oberflächengestaltung und Regenwasserbewirtschaftung in der Innenstadt, die im Rahmen einer Kanalsanierung erfolgt. Auch die Seniorenbetreuungseinrichtung Haus Nofels wird saniert, um die Energieeffizienz zu erhöhen und die 3-Prozent-Sanierungspflicht nach der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED III) zu erfüllen. Weitere Maßnahmen beinhalten die Optimierung der Energieflüsse in der Vorarlberghalle sowie die Weiterentwicklung des bestehenden Energiemonitorings, um frühzeitig Abweichungen zu erkennen und Einsparmaßnahmen zu ermöglichen.
Mobilität im Fokus
Ein zentraler Aspekt der Klimaschutzstrategie ist die Mobilität. In diesem Bereich wird ein Masterplan für Fußwege ausgearbeitet, um die Attraktivität umweltfreundlicher Mobilitätsformen zu erhöhen. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs, des öffentlichen Verkehrs und der Ladeinfrastruktur geprüft und integriert. Das übergeordnete Ziel dieser Initiativen ist die Reduktion verkehrsbedingter Emissionen.
Die finale Abstimmungsphase der geplanten Projekte beginnt mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit dem Klima- und Energiefonds, die in den kommenden Wochen stattfinden soll. Der Projektstart ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen, was den Bürgerinnen und Bürgern in Feldkirch Hoffnung auf eine grünere Zukunft gibt.
Ein Teil eines größeren Plans
Die Bemühungen in Feldkirch sind nicht nur ein isoliertes Beispiel, sondern stehen im Kontext einer landesweiten und sogar internationalen Bewegung hin zu mehr Nachhaltigkeit. Deutschland muss klimaschädliche Emissionen senken, die Energiesicherheit gewährleisten und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Dabei kommt Städten und Regionen eine zentrale Rolle zu, da sie das Potenzial für eine tiefgreifende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft bieten.
Die Initiative „Stadt-Land-Zukunft“ des BMFTR bündelt Forschungsförderungen für nachhaltige Transformationen in Städten und Regionen. Ziel ist es, Treibhausgasemissionen zu senken, Ressourcen- und Flächenverbrauch zu reduzieren und die Wohn- sowie Lebensqualität zu verbessern. Hierbei werden innovative Lösungen in Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren erforscht, um nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweisen zu entwickeln.
Feldkirch hat mit den neuen Fördermitteln die Chance, nicht nur seine eigenen Klimaziele zu erreichen, sondern auch ein Vorbild für andere Städte zu werden. Die Bürgerbeteiligung wird dabei aktiv gefördert, damit alle Stimmen gehört werden und gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft gearbeitet werden kann. Die Entwicklungen in Feldkirch sind ein weiterer Schritt in Richtung einer klimaresilienten und lebenswerten Stadt.
Für weitere Informationen zu den Förderungen und Projekten in Feldkirch besuchen Sie bitte die Quelle sowie die zweite Quelle und erfahren Sie mehr über die Initiativen des BMFTR zur Nachhaltigkeit in Städten und Regionen hier.






