Die Vorarlberger Verkehrsinfrastruktur steht vor bedeutenden Veränderungen, die sowohl Autofahrer als auch Anwohner betreffen werden. Am 16. Februar 2026 beginnen die Sanierungsarbeiten an der Unterführung der Landesstraße L45 an der A14-Anschlussstelle Dornbirn-Süd. Während der Bauzeit wird die Abfahrt Dornbirn Süd in Richtung Arlberg gesperrt, was bedeutende Umleitungen nach sich ziehen wird. Auch die Schweizer Straße (L45) wird im Bereich der Autobahnunterführung bis voraussichtlich 3. Juli 2026 in beiden Richtungen nicht befahrbar sein. Eine örtliche Umleitung wird eingerichtet, um den Verkehr in dieser Zeit zu lenken. Für die Autofahrer auf der Rheintal Autobahn jedoch gibt es einen Lichtblick: Ihnen stehen je zwei Fahrstreifen in jede Richtung zur Verfügung. Weitere Informationen dazu finden Sie auf oeamtc.at.

Die Maßnahmen sind Teil eines größeren Programms zur Verbesserung der Verkehrsanbindung in Vorarlberg. Laut Berichten werden bis 2024 über 322 Millionen Euro in die Autobahnen und Schnellstraßen des Landes investiert. Ziel ist es, Gewerbegebiete optimal anzubinden, die Sicherheit für Autofahrer zu erhöhen und die Erreichbarkeit des hochrangigen Straßennetzes zu verbessern. Diese Informationen wurden von Landeshauptmann Markus Wallner und anderen Regierungsvertretern bekannt gegeben und unterstreichen die Wichtigkeit der aktuellen Sanierungsarbeiten.

Verkehrsinfrastruktur im Fokus

Die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sind nicht nur auf die A14 beschränkt. Auch andere Schlüsselprojekte, wie die S18 Bodensee Schnellstraße, stehen in den Startlöchern. Diese Trasse soll etwa 40.000 Bewohner im unteren Rheintal entlasten und bietet eine optimale Verkehrsverbindung für rund 6.000 Pendler in Richtung Schweiz und Liechtenstein. Zudem laufen die Bauarbeiten an der A14-Anschlussstelle Bludenz-Bürs an, die im März beginnen sollen.

Die Fortschritte bei der Planung und Umsetzung dieser Projekte sind ermutigend. So wurden bereits erste Vorarbeiten für die neue Anschlussstelle Rheintal Mitte durchgeführt. Auch die Entscheidung über die Trassenführung der S18 steht kurz bevor, und positive Signale von der ASFINAG bezüglich einer geforderten Verkehrsbeeinflussungsanlage machen Hoffnung auf weitere Verbesserungen im Straßennetz. Für mehr Details zu diesen Entwicklungen empfiehlt sich ein Blick auf vorarlberg.at.

Die bevorstehenden Sanierungsarbeiten an der A14-Anschlussstelle Dornbirn-Süd sind also Teil eines umfassenden Plans, der die Verkehrsinfrastruktur in Vorarlberg nachhaltig verbessern soll. Mit einer entsprechenden Umleitung und den bereitgestellten Fahrstreifen auf der Autobahn wird auch während der Bauzeit sichergestellt, dass der Verkehr möglichst reibungslos fließen kann.

Die aktuellen Entwicklungen und Investitionen versprechen eine positive Veränderung für die Verkehrssituation in Vorarlberg und bieten sowohl für Anwohner als auch für Pendler eine langfristige Perspektive.