Am heutigen Tag, dem 20. Februar 2026, steht der Pfändertunnel zwischen Lochau und Bregenz im Fokus des Interesses. Als neuralgischer Punkt der Rheintal Autobahn A14 stellt er eine wichtige West-Ost-Verbindung in Österreich dar. Mit einer Länge von rund 6,7 km und zwei Röhren, die je zwei Fahrstreifen pro Richtung bieten, ist der Tunnel ein unverzichtbarer Bestandteil der Verkehrsstruktur in Vorarlberg. Er wurde 1980 eröffnet und 2013 durch die zweite Röhre ergänzt.
Besonders in den Ferienmonaten, am Wochenende und während des Berufsverkehrs kommt es regelmäßig zu Staus, Sperrungen und Verzögerungen. Die Hauptgründe für die hohe Verkehrsbelastung sind der Urlaubsverkehr in Richtung Schweiz, Italien oder Westösterreich, die Pendler zwischen Vorarlberg und Süddeutschland sowie der Güterverkehr zwischen Bayern und dem Bodenseeraum. Am Freitagnachmittag und Samstagvormittag ist mit Stau zu rechnen, wenn viele Urlauber die Reise antreten, während der Sonntagnachmittag und -abend oft von Rückreisenden geprägt sind. Auch Feiertage und lange Wochenenden ziehen zusätzlichen Ausflugsverkehr an.
Aktuelle Baustellen und Verkehrsbehinderungen
Aktuell gibt es mehrere Baustellen und Verkehrsbehinderungen im Bereich des Pfändertunnels. Regelmäßige Nachtsperren zwischen 22 und 5 Uhr sind für Wartungsarbeiten eingeplant. Besonders hervorzuheben ist die geplante Sanierung der Oströhre des Pfändertunnels, die für 2026 vorgesehen ist. Auch die Anschlussstelle Bregenz wird saniert, was eine geänderte Verkehrsführung zur Folge haben wird. Darüber hinaus können grenztnahe Baustellen auf der A96 bei Lindau Rückstaus verursachen.
Die ASFINAG hat bereits 34 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit des Pfändertunnels investiert. Die Sanierungsarbeiten betreffen unter anderem die Beleuchtungsanlage, die Verkehrslenkung sowie die Notrufeinrichtungen. Diese Bauarbeiten begannen am 10. März in der Weströhre und sollen bis zum 24. Oktober 2025 abgeschlossen sein. Um die Sicherheit während der Arbeiten zu erhöhen, gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.
Alternativen und Mautinformationen
Für Reisende, die Staus im Pfändertunnel umgehen möchten, gibt es einige Alternativen. Eine Möglichkeit wäre die Route über die Stadt Bregenz (B190), obwohl diese wegen der Ampeln nur eingeschränkt empfohlen wird. Auch das Fahren in den frühen Morgenstunden oder nachts kann helfen, die Reisezeit zu optimieren. Zudem sind die öffentlichen Verkehrsmittel in dieser Region gut ausgebaut, sodass die Nutzung von Zügen eine attraktive Option darstellt. Fähren zwischen Lindau und Bregenz sowie andere Bodenseerouten bieten ebenfalls Alternativen.
In Bezug auf die Maut- und Vignetteninformationen ist zu beachten, dass seit Dezember 2019 zwischen Hörbranz und Hohenems keine Vignettenpflicht mehr besteht. Ab Hohenems in Richtung Bludenz ist jedoch eine normale Pkw-Vignette erforderlich; eine Sondermaut gibt es nicht. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen ist eine GO-Box notwendig. Die ASFINAG führt regelmäßig Vignettenkontrollen durch, und es ist wichtig, sich über mögliche Änderungen bei Mautpreisen, Baustellen oder Verkehrsregelungen zu informieren.
Für weitere Informationen zur Verkehrslage auf der A14 und im Bereich Pfändertunnel können Interessierte die Seite des ÖAMTC besuchen. Hier gibt es aktuelle Meldungen und Hinweise, die für Reisende von Bedeutung sind.
Insgesamt durchqueren täglich rund 40.000 Fahrzeuge den Pfändertunnel, was die immense Bedeutung dieser Verkehrsader unterstreicht. Trotz der laufenden Sanierungsarbeiten bleibt der Tunnel in beide Richtungen befahrbar. Die Maßnahmen dienen der Erhöhung der Sicherheit, auch wenn Unfälle nach deren Abschluss nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verkehrsströme in den kommenden Monaten entwickeln werden, besonders im Hinblick auf die bevorstehenden Baustellen und die anstehenden Ferienzeiten.
Für detaillierte Informationen zu den Sanierungsarbeiten und deren Auswirkungen auf den Verkehr ist der Artikel auf Wochenblatt News eine hilfreiche Quelle.