In der Tiroler Gemeinde Lermoos, unweit von Reutte, wird am heutigen Samstag, dem 8. Februar 2026, besonders auf die Verkehrssicherheit geachtet. Aktuelle Blitzerinformationen zeigen, dass die Fernpassstraße (PLZ 6631) heute ein Hotspot für Geschwindigkeitsmessungen ist. Das dortige Tempolimit von 50 km/h gilt es einzuhalten, um nicht in die Fänge der mobilen Blitzer zu geraten. Diese Position wurde am 07.02.2026 um 08:53 Uhr gemeldet und zuletzt um 13:22 Uhr aktualisiert. Blitzer sind nicht nur eine lästige Angelegenheit für Autofahrer, sondern vor allem ein wichtiges Instrument zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt in Lermoos durch mobile Blitzer, die je nach Technik unterschiedlich hohe Toleranzabzüge haben. Bei Lasermessungen beträgt dieser Abzug 3 km/h oder 3%, während Radarblitzer einen Abzug von 5 km/h oder 5% vorsehen. Die Entscheidung, ob ein Fahrer angezeigt wird, liegt bei den zuständigen Behörden, die in der Regel nach der lokalen Straftoleranz verfahren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Informationen zu Blitzerstandorten ohne Gewähr sind, da sich diese jederzeit ändern können. Weitere Details zu Blitzern und deren Standorten in Deutschland können Sie auch in der Blitzerkarte nachlesen.
Blitzertypen und deren Einsatz
Die Blitzerkarte zeigt nicht nur die blitzenden Geräte in Lermoos, sondern auch die Standorte von über 52.000 fest installierten Radargeräten und Rotlichtüberwachungssystemen in Deutschland. Die Überwachung des Verkehrs erfolgt durch Polizei und Ordnungsämter, um die Sicherheit für Fahrzeuge und Fußgänger zu gewährleisten. Mobile Blitzer sind in ihrer Flexibilität ein großer Vorteil, da sie schnell an verschiedenen Orten eingesetzt werden können. Im Gegensatz dazu sind feste Blitzer teurer in der Anschaffung, bieten jedoch den Vorteil, dass Fahrer nach Überfahren der Messstelle nicht mehr beschleunigen können.
Ein interessanter Trend zeigt sich in den letzten Jahren: Immer mehr Bundesländer setzen auf stationäre Blitzer, insbesondere auf Autobahnen und Bundesstraßen. Ein spezielles Pilotprojekt, das seit 2015 in Niedersachsen läuft, testet die so genannte Abschnittskontrolle (Section Control) auf der B6 bei Hannover. Hierbei wird die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge über mehrere Blitzer auf einer Strecke ermittelt. Dies könnte langfristig ein effektives Mittel zur Reduzierung von Geschwindigkeitsverstößen darstellen.
Messverfahren und ihre Genauigkeit
In Deutschland kommen verschiedene Messverfahren zum Einsatz, um Geschwindigkeitsüberschreitungen festzustellen. Dazu gehören Lasermessungen, Radarmessungen und Induktionsschleifen. Bei der Lasermessung werden Laserstrahlen ausgesandt, die vom Fahrzeug reflektiert werden. Die Geschwindigkeit wird durch eine Berechnung von Weg und Zeit ermittelt. Radarmessungen hingegen nutzen elektromagnetische Wellen, um die Geschwindigkeit über den Doppler-Effekt zu bestimmen. Induktionsschleifen, die unter der Fahrbahn installiert sind, erkennen Fahrzeuge durch Magnetfeldänderungen.
Alle diese Messverfahren müssen technisch geprüft und zugelassen sein, um als standardisierte Verfahren anerkannt zu werden. In Deutschland sind die Bundesländer für die Geschwindigkeitsüberwachung zuständig und haben eigene Richtlinien, die Mindestabstände zwischen Schild und Messanlage sowie die Tarnung von Messgeräten regeln. Beispielsweise erlaubt Bayern eine natürliche Tarnung, jedoch keine künstliche.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Geschwindigkeitsüberwachung in Deutschland und Österreich ein wichtiges Thema für die Verkehrssicherheit darstellt. Die Einhaltung der Tempolimits ist entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Für weitere Informationen zu Geschwindigkeitsmessungen und den Bußgeldregelungen können Sie die ADAC-Website besuchen.